2011/06/18

Burberry Live...


Hier geht's direkt zur Show...

2011/06/17

A New Era - Die Rückkehr Der Medusa...


Heute morgen habe das neue Video von Lady Gaga gesehen und bin nun felsenfest davon überzeugt, dass Versace eine Renaissance erleben wird. Und zwar genau das Versace, das wir mit den 90-er Jahren, mit neureichen Russen und auch mit Liz Hurley verbinden.
Das Video zu 'The edge of glory' ist von seiner Dramaturgie her genauso wenig erwähnenswert, wie der Song, aber die Looks krachen einfach. Verantwortlich dafür ist auch diesmal Gaga's Haus und Hof-Stylist Nicola Formichetti, unterstützt von Anna Trevelyan und Brandon Maxwell. Interessant ist aber vor allem, dass zum ersten die Archive von Versace geöffnet wurden, um Looks aus dem Bestand für ein solches Projekt zur Verfügung zu stellen. Donatella hüttet das Erbe ihres Bruders und wird dabei der Medusa im Firmenlogo immer ähnlicher.


Gianni Versace gründete sein Haus 1978 und tief in seinen Herzen blieb er ein Kind der Disco-Ära. Während sein Kollege Giorgio Armani den 1980-er Jahren ein Gesicht gab, standen Versace's Kleider immer für offen zur Schau getragenen Sex. Zumindest dann wenn seine Kleider von Supermodels wie Claudia Schiffer (Während der Liaison mit David Copperfield war sie weit entfernt von ihrer heutigen Chanel-Eleganz.) oder Carla Bruni vorgeführt wurden. Zu seinen Freuden zählte er auch Lady Di, und an ihr versprühten seine Kleider Eleganz und Grazie. In aller Munde ist aber spätestens seit Liz Hurley in einem seiner Sicherheitsnadel-Kleider über einen roten Teppich schritt.
1997 kam dann die große Zäsur in der bis dahin doch recht erfolgreichen Firmengeschichte. Gianni Versace wurde vor seinem Haus in Miami erschossen. Danach führte Donatella die Firma weiter und kämpfte sowohl darum sie wieder erfolgreich zu machen als auch sie in eine neue Zeit zu retten. Die DNA der Marke, also der Sex, sollte zwar erhalten bleiben, aber die Zeiten hatten sich geändert und das offensive zur Schau stellen von Reichtum war aus der Mode gekommen. Niemand wollte mehr goldene Mäander auf schwarzen Grund und Medusenhäupter auf Knöpfen.
In den letzten Jahren konnte sich die Marke Versace neu positionieren und auch das Image wandelt sich immer mehr zum bessern. Obwohl man bei dem Namen unwillkürlich an kleine Partykleidchen denkt, verschwindet der billige Touch mit Kollektion mehr.



Nun also die Renaissance, und das durch Lady Gaga. Sie könnte uns wieder dazu bringen in Signaturlooks von vor 20 Jahren umherzulaufen, oder aber auch nicht!?
Und wer schon Versace nicht selbst tragen will, kann es sich zumindest im Museum anschauen. Im Kunstgewerbemuseum im Kulturforum steht eines der Kleider mit den Sicherheitsnadeln in der Dauerausstellung.

Bilder von hier, hier, hier und hier

Mr. Prada...


Es ist, wenn ich mich nicht irre, das erste Mal*, dass Prada auf Starpower setzt und ein Hollywood-Gesicht als Werbeträger benutzt. In den kommen Monaten werden wir des öfteren das Vergnügen haben Tobey Maquire in Magazinen zu entdecken. "I'm thrilled to be part of Prada's fall campaign.", so zumindest kann man in der Pressemitteilung lesen.

*Bei Facebook wurde ich eines besseren belehrt, John Malkovich und Joaquin Phoenix modelten bereits für Versace. Danke an Gérard und Markus.

Streetstyle: Mit Fixie Durch Die Stadt...


Hier passen Typ und Rad einfach perfekt zusammen!

2011/06/16

Florenz Men FS-2012: Band of Outsiders...


Scott Sternberg war diesmal Gast bei der Pitti Uomo in Florenz. Seine Looks reinterpretieren diesmal nicht die 60-er Jahre und die Westküste Amerikas, sondern stellen deutliche Bezüge zu den preppy Style's des 80-er Jahre her. Die Hamptons und nette, sauber duftende Familienanwesen der amerikanischen High Society mit Wasserballspielen und Tennisplätzen kommen mir in den Sinn. Rebellentum taucht zwar in Form einer Lederjacke auf, aber selbst die wirkt zu Segelschuhen kombiniert ziemlich handzahm.



Bilder via GQ.com

Tommy Unterwegs...


Tommy Ton ist wieder für Style.com unterwegs und schießt die Looks der Straße. Da ich zeitlich nicht dazu komme mehr zu schreiben, so möchte ich doch zumindest den Link teilen und zu den neuesten Style's der Fashionjüngerschaft verweisen.
Ach ja, bei uns im Laden ist gerade Warehouse Sale, also vieles gibt da für 'n Apfel und 'n Ei...

2011/06/15

Ratlosigkeit...


Fährt man momentan vom Alexanderplatz die Linden zum Brandenburger hoch, kommt man am Schloßplatz vorbei. Auch wenn von einem Schloß weit und breit nichts zu sehen ist, könnte man meinen Berlin's erstes Atomkraftwerk vor sich zu sehen. Man hatte es ja sehr eilig den Palast der Republik wegzureißen, doch nun zimmert man eine temporäre Scheußlichkeit nach der nächsten dahin, wo eigentlich Berlins 'gute Stube' sein sollte. Also was bitte steht da für ein hässliches Ding?

Sandfarben...


In Florenz starte die Pitti Uomo und spätestens am Wochenende werden wir die ersten Tendenzen für den Sommer 2012 in Mailand zu sehen bekommen. Nun, da aber der Sommer 2011 noch gut drei Monate andauern wird, habe ich einen flachen Sneaker von YSL, der es wert gezeigt zu werden. Hypebeast stellte den Schuh gestern vor und ich habe mich ein bisschen in das Modell aus sandfarbenem Oberleder und weißer Kunststoffsohle verguckt.

2011/06/14

Deyn Shows Her Inner Dean...


Um Agyness Deyn ist es ruhiger geworden, zumindest im Vergleich zum Deyn'schen Overkill um 2009. Nun hat James Fanco, der sicherlich umtriebigste unter den Jungen in Hollywood, das Model für ELLE abgelichtet und beweist, dass er auch ein toller Fotograf ist.




Grüne Hosen...


Ich habe zwei Paar grüne Chino's im Schrank, farblich und schnitttechnisch unterscheiden sich beide kaum. Schon gestern Abend habe ich eine davon rausgekramt und sie als Hauptbestandteil meines heutigen Outfits erkoren. Das dazu könnte man als recht einfallslos bezeichnen, ich aber mag es einfach ein weißes Hemd dazu zu kombinieren, und einen blauen Blazer.



Hose von Pepe Jeans, Hemd von Selected Homme Jacke von Junk de Luxe; via Zalando

2011/06/13

Bilder Die Geschichten Erzählen...


Graffitis transportieren Botschaften und spiegeln Wünsche und Sehnsüchte wieder. Vielleicht war Brassaï der erste Dokumentarist dieser rohen und immer auch mit Zerstörung einhergehenden Kunst.


Zweimal Brassaï In Berlin...


Brassaï ist einer der großen Fotografen des 20. Jahrhunderts und hat das Bild, das wir heute von Paris habe massgeblich mitgeprägt. Geboren wurde er als Gulya Halász im früheren Österreich Ungarn, heute Rumänien. Brassó, seine Geburtsstadt übernahm er und entwickelte daraus das Pseudonym Brassaï.
Gleich zwei Berliner Museen widmen seinem Werk nun Ausstellungen. Doch sind es weder die die Ansichten von Paris, noch seine berühmten Nachtbilder der Stadt an der Seine, die im Museum Berggruen und der Sammlung Scharf-Gerstenberg noch bis zum 28. August zu sehen sind. Der Sammlung von Heinz Berggruen, Werke von Picasso bis Giacometti beinhaltend, werden Fotografien Brassaï's zur Seite gestellt, die die Ateliers der Künstler zeigen. Man sieht zum Beispiel die Plastik einer sich kämmenden Frau, die nun Teil der Sammlung ist und man deutlich auf dem Kaminsims in Picassos Haus sehen kann. Ähnlich verhält es sich mit vielen anderen Werken. Im Haus gegenüber, dem alten Stallgebäude, das nun vor allem die aus surrealistischen Werken bestehende Sammlung Scharf-Gerstenberg beherbergt, werden Brassaï's 'Graffiti'-Fotografien den Bilder von Jean Dubuffet.
Dubuffet war es auch der Brassaï ermutigte die Kratzbilder, den das vor allem waren diese Graffitis, festzuhalten und so die als 'art brut', als rohe Kunst bezeichnete Kunst der Straße zu dokumentieren.
Was viele nicht wissen, ich bis heute auch nicht, ist dass Brassaï eine enge Verbindung zu Berlin hatte. 1920 kam er hierher um zuerst als Journalist zu arbeiten und später an der Hochschule der bildenden Künste (heute UdK) zu studieren. Die Ausstellungen sind also eine Art Heimkehr.

Sommerfrische...


Camo lies sich für die Kollektion für den kommenden Sommer vom Fluss Cervo inspirieren. Der Fluss entspringt in den italienischen Alpen in der Region Biella, in der auch das Label Camo beheimatet ist. Die Looks selbst erinnern an die reisender der frühen 30-Jahren; es ist eine Art männliche Version von Annemarie Schwarzenbach oder das was man auf den Bildern von Marianne Breslauer sieht. Eine fast dekadente Vision von vergangener Sommerfrische –Fischen im klaren Wasser der Bergbäche und elegantes Nichtstun in Vollendung!







2011/06/12

Pfingstlektüre...


Es klingt nach Hochstapelei, wenn ich Pfingstlektüre schreibe und gleichzeitig schon ahne, dass ich den ganzen Sommer an Proust lesen werde. Trotzdem reizt mich dieses Werk schon lange, nicht erst seit meinen Post über den Maler Boldini. Und noch ein anderes Werk steht parallel auf dem Programm, Huysmans' 'Gegen den Strich'. Beide Werke verbindet zum einen die Zeit in der Handlung angesiedelt ist und zum anderen die Lebenswelt der Protagonisten.


Ich werde mich reinlesen...

032c Workshop Zeigt Expedaction...


Ein spannender Ort ist das von Arno Brandlhuber entworfene und gebaute Haus Brunnenstraße 9. Roher Beton, viel Glas und 'Plastikwände' zur Straße hin; und dann diese ungeordnete Fassade, hinter der man abends silhouettenhaft die Bewohner und Benutzer erahnen kann.
Weit oben, fast unterm Dach liegt der Workspace von 032c. Unweigerlich fragt man sich wie man es geschafft hat, die Vitrine von Konstantin Grcic, die selbst Ausstellungsstück ist und gleichzeitig wechselnde Inhalte beherbergt, da hoch zu wuchten. Die Treppen ist unten schon steil, aber weiter oben wird sie zur Herausforderung. Und auch das Treppengeländer mutet mehr instabil an, als das es Sicherheit suggeriert.
Gezeigt wurde in der Vitrine eine Fernseher, der wiederum einen ein paar Meter weiter in der Ecke stehende Sitzmöbel von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand zeigte. Der Kontext der Installation oder der Performance, denn schließlich konnte die Gäste in den Stühlen Platz nehmen und sich mit den Möbel in die Vitrine übertragen lassen, hat sich mir noch nicht erschlossen. Aber zumindest wirkte Le Corbusier in Brandlhuber's Architektur sehr heimisch und vertraut.





Wer mehr erfahren will, findet hier mehr Informationen.

Berlin Tonight...

2011/06/11

Schnäppchenjagd...


Nun, auch wenn das Wetter gerade mehr als herrlich ist, die Sonne lacht und man gedanklich entweder schon im Urlaub oder aber am Badesee ist, zumindest aber nicht an den Herbst denken mag, kommt dieser doch bestimmt in absehbarer Zeit und man braucht auch dann wieder das ein oder andere hübsche Kleidungsstück. Warum also nicht jetzt schon mal schauen und vorkaufen.
Im Online-Shop von Maendler habe ich eine grauen, doppelreihigen Anzug aus Wolle mit Kaschmirbemischung von Alexander McQueen entdeckt, den ich euch gerne ans Herz legen möchte. Auch der Preis ist ein Knaller, liegt zusammen knapp 850 Euro. Kein Schnäppchen zwar, aber diesen Klassiker kann man dann auch ein paar Saisons länger tragen.
Hose und Jacke werden zwar getrennt verkauft, beides ist aber noch in den Größen 50 und 52 zu haben.



Headerbild hier gefunden. Der Kontext in dem es eingebettet ist, ist auch sehr lesenswert!

2011/06/10

Helmut Newton's Polaroids...


Punkt acht Uhr eröffnete June Newton, aka Alice Springs, die neue Schau in der Helmut Newton Foundation, aka dem Museum für Fotografie, auf der Jebenstraßen, aka hinterm Bahnhof Zoo. Ganz pragmatisch und resolut stampfte sie kurz mit dem Stock auf und schon wurde ihr zugehört. Leider war das völlig untypisch für das Berliner Ausstellungsvolk, viel zu pünktlich, die Zuhörerschaft war recht überschaubar. Viel zu sagen gab es ja auch nicht, nur eben das es diesmal um Newton's Polaroids geht, also um das was vor dem eigentlichen Schuss kam. Newton machte viele Bilder und so kamen natürlich auch viele dieser Vorarbeiten zu Stande. Zum ersten Mal wird diesen Bildern, und den Polaroids eines Fotografen überhaupt, eine eigene Schau gewidmet; 300 Bilder gibt es insgesamt zu sehen.


Nach dem erklimmen der Stufen und dem Betreten der Ausstellungsräume kam für mich die riesengroße Enttäuschung; nicht die originalen Polaroids werden in schönen Rahmen mit schönen Passepartouts gezeigt, sondern sie wurden vergrößert und auf Dibond aufgezogen. Der Bildqualität kam das nicht sonderlich zu Gute, sie wirken irgendwie verwässert. Wahrscheinlich aber ist das egal, die Newton-Jünger lassen sich (sichtlich) leicht begeistern. Ich mag dann lieber der 'echten' Fotografien, die bei denen alles perfekt ist. Vielleicht würde ich auch die 'echten' Polaroids mögen, wenn man die zu Gesicht bekommen würde...





2011/06/09

Im Profil...


Tommy Ton ist ein umtriebiges Kerlchen. Für Style.com hat er nun die CFDA's dokumentiert und unter anderem das Model Guinevere van Seenus fotografiert. Ich bin ganz hingerissen von ihrem schönen Profil.

Yes I Know...


Eric Epstein hat für Memory Tapes ein Video geschaffen, dass künstlerisch an die Fotografien der Bauhauskünstler erinnert. Und mehr noch lassen sich Bezüge zu Hans Bellmer herstellen, jenem Fotografen der den Surrealismus in der Fotografie auf die Spitze getrieben hat.
Das Album 'Player Piano' erscheint am 04. Juli, das Video zum Song 'Yes I Know' gibt es hier...


Light...


Die Monk Strapes von Thom Browne hätte ich gerne heute morgen im Flur stehen gehabt, damit wäre der frühe Termin nicht ganz so nervig gewesen!


2011/06/08

Re-View: Based In Berlin...


In der Stadt begegnen einen dieser Tage Plakate von 'Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo'. Ich für meinen Teil habe sie zumindest bis gestern nicht als Kunst betrachtet, eher als Werbung für ein weiteres Rock-Musical am Potsdamer Platz oder so was in der Art, man weiß ja nie. Nun bin ich schlauer.
Gestern eröffnete mit der Based in Berlin eine Gruppenschau, die zeigen soll, was junge Künstler mit Hauptwohnsitz Berlin in ihren Ateliers so anstellen. Viele von ihren leben und arbeiten zwar hier, werden aber kaum wahrgenommen, weil sie nicht von hiesigen Galerien vertreten werden und nicht in den Museen Berlin gezeigt werden. Die Ausstellung ist natürlich tief im Kunsthallendiskurs verankert, sollte aber in meinen Augen durchaus als eigenständige Schau mit Werken spannender, junger Künstler, die den Geist der Stadt widerspiegeln gesehen werden.
Den Kuratoren ist es gelungen eine Ausstellungen zu konzipieren, die die unterschiedlichsten Positionen und Techniken vereint. Obgleich es bei den gezeigten Werken Schwerpunktsetzungen, und somit auch Schwachstellen gibt. Installationen sind ein Thema, Skulpturen auch, und natürlich New Media. Zu kurz kommt in meinen Augen die Malerei. Und wenn sie da war, dann eher so, dass ich schnell weitergegangen bin. Spielt Malerei in der jungen Kunst weniger eine Rolle. Oder wurde bewusst auf Werke gesetzt, die nicht 'konsumentenfreundlich' ist und gleich ihren Weg in Museen finden sollte?
Die fünf Kuratoren (wie die aussehen und wie sie heißen, haben ich heute morgen schon erwähnt) treffen auf jeden Fall den Zeitgeist und die kostenlose Ausstellung wird auch Leute anziehen, die vielleicht einen Bogen um zeitgenössische Kunst machen würden.


Der Rundgang am Morgen, samt der Möglichkeit Klaus Biesenbach und Hans Ulrich Obrist mal von nahem zu sehen, war eine gute Möglichkeit in Ruhe durch die Ausstellung zu laufen, noch bevor der große Rum am Abend viele Werke hat 'unsichtbar' werden lassen. Es bot sich auch die Möglichkeit Favoriten zu entdecken, und davon gibt es ein paar. Ich will nun nicht alle aufzählen, nur drei Arbeiten:

Kajsa Dahlberg - Ein Zimmer für sich allein
Ein an die Wandgeschraubtes Regal mit gelben Reclam-ähnlichen Büchlein ist nicht die Skulptur, es ist die Verpackung. Das Werk findet sich im Buch, vielleicht sogar auf eine Metaebene. Dahlberg hat aus 400 Bibliotheksexemplaren von Virginia Woolf's 'Ein Zimmer für sich allein' die Unterstreichungen und Anmerkungen herauskopiert und in einer Layering übereinander gelegt. Textstellen werden so verdichtet, bekommen mehr Intensität. Das Buch, ein Standardwerk der Genderdebatte, kann vielleicht auch stellvertretend für den Kunstbetrieb hergenommen werden.

Köken Ergun - Wedding
Wedding als Stadtteil Berlins wird zum Schauplatz türkischer Hochzeitsrituale und Traditionen. Ergun filmte über zwei Jahre hinweg 40 Hochzeiten schneidet diese zusammen und zeigt parallel auf drei Screens. Es entstehen beeindruckende Szenen. Dafür lohnt es sich Zeit mit zu bringen in fast voyeuristischer Manier etwas länger im Bunker hinter den Atelierhaus zu bleiben.

Asaf Koriat - The Brave
Immer wieder singen amerikanische Stars die Nationalhymne, durch das gleichzeitige Abspielen entsteht ein disharmonisches Kauderwelsch.

Die Ausstellung findet an fünf Orten in der Stadt statt, und geht noch bis zum 24. Juli. Eintritt ist frei.