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2012/11/27

Matteo Navy...


Eine neue Winterjacke habe ich noch nicht im Schrank hängen, doch einen idealen Kandidaten habe ich schon entdeckt: der Parka in dunkelblau von Acne. Stünde nicht gerade ein Umzug an und damit einhergehend ein paar kostspielige Notwendigkeiten, ich hätte ihn mir längst gekauft. 

2012/11/18

Lücken Im Kleiderschrank...


Jeans, Jeans, Jeans und ein paar leichte Stoffhosen für den Sommer weißt mein Kleiderschrank auf, aber wirklich keine einzige Hose aus Wolle. Und dabei wären gerade diese das, was ich gerne tragen wollen würde. Am liebsten natürlich aus grauem Flanell, etwas fester und mit einer Bundfalte. Aber nein, beim letzten Schrank ausmisten sind genau diese in die Altkleidersammlung gewandert. Blöd!
Doch glücklicherweise finden sich in den verschiedensten Onlineshops schöne Teile, die es sich zumindest erstmal zu durchforsten lohnt. Hier vier Modelle in Graunuancen, der beste Winterfarbe für Flanellhosen überhaupt, die ich bei Stylebop gefunden habe...

Belstaff
Sandro
Baldessarini
Jil Sander

2012/11/12

Weiter Und Länger...


Das was ich gerne in meinem Kleiderschrank vorfinden wollen würde befindet sich leider nicht darin. Mir wäre nach mehr Weite, nach mehr Länge; so wie sie in den Kleidern von Yohji Yamamoto zu finden ist.

2012/09/30

Inspiration 1. Weltkrieg: Isabel Marant's Feldblusen-Adaption......


Vor ein paar Tagen durchstöberte ich Tommy Ton's Bilder bei Style.com und blieb kurz an der jungen Dame in dem grauen Kurzmantel mit der roten Paspel hängen. Ja, unverkennbar sind das Anleihen von Uniformen, doch zuordnen konnte ich das Teil erstmal nicht. Dann am vergangenen Freitag, und ich habe ja schon geschrieben, dass ich bei einem Fundus für Kostüme und Uniformen arbeite, hing plötzlich eine ganze Stange ebensolcher Uniformjacken vor mir. Es handelt sich um Feldblusen, wie sie die Deutschen im ersten Weltkrieg trugen, zumindest bis sie durch einen neuen Typus 1916 abgelöst wurden. 
Die Inspiration für diese Jacke kommt also nicht nur aus Deutschland, sie stammt auch aus den ersten Kriegsjahren des ersten Weltkriegs. Zu diesem Zeitpunkt glaubten die Deutschen noch an einen möglichen Sieg und die Uniformen hatten mit den roten Paspeln, den Messingknöpfen und den dazu getragenen Pickelhauben etwas von der Euphorie in sich, mit der die Deutschen in den Krieg zogen. 
Ich gehe nun mal davon aus, dass Isabel Marant über einen Flohmarkt schlenderte und vielleicht dort eine solche Jacke entdeckt. Sie war begeistert vom Design und adaptierte es für ihre Kollektion. Nicht weiter verwerflich eigentlich, doch gerade bei Uniformteilen sollte schon darauf geachtet werden in welchen Kontext sie entstanden sind bevor man sie weiterverwendet, ohne sie wirklich 'unkenntlich' zu machen. Und wenn in der Gala dann noch von 'Sexy Military' in Bezug auf dieses Bild gesprochen wird, finde ich das ausgesprochen merkwürdig. 

Streetshot und Kollektionsbild von Style.com

2012/09/14

French Roast - PANTONE 19-1012...


French Roast ist ein rotstichiges Grau, dass vorschnell auch in die Lilapalette packen könnte. Es ist ein Farbton, denn man so schon oft bei Armani gesehen hat und den es auch bei den geflochtenen Ledertaschen von Bottega Veneta gibt. Es ist eine Farbe die zu allem passt, und trotzdem nichts halbes und nichts ganzes ist. Sie ist bisschen wie ein trüb nebeliger Novembertag und passt deshalb so gut zur kommenden Jahreszeit. 
Mr. Porter hat ein paar schöne Sachen in diesem Farbton, auch wenn es gar nicht so einfach war diese aus dem reichhaltigen Sortiment herauszupicken. 

Gucci
Dolce & Gabbana
Turnbull & Asser
Bottega Veneta
Uniform Wares

2012/09/09

Herbstmantel...


Ein schwarzer Double-Face Mantel aus Wolle und Kaschmir wird, da bin ich mir ziemlich sicher, ständiger Begleiter meines Freundes werden. Es war quasi Liebe auf den ersten Blick, nach kurzer Bedenkzeit ging er in seinen Besitz über. 

Mantel und Hose von Acne, Schuhe von SpringCourt

2012/09/03

No White After Labor Day...


Wir übernehmen ja fast alles von den Amerikanern. Wir mögen kein Fasching mehr, sondern verkleiden uns lieber zu Halloween. Und neuerdings gibt es schon die ersten Anzeichen dafür, dass sich Thanksgiving einzuschleichen beginnt. Warum markieren wir nicht auch die Sommersaison, lassen sie mit dem Tag der Arbeit am 1. Mai beginnen und enden mit dem Labor Day am ersten Montag im September?
Jenseits des Atlantiks ist der Labor Day ein Tag zum feiern, für Feuerwerk und Parties. Diese Tradition geht zurück auf die 1880-er Jahr, als zum ersten Mal dieser arbeitsfreie Feiertag eingeführt wurde. Gleichzeitig markiert dieses Datum ganz offiziell das Ende der Ferienzeit und den Start in die Herbstsaison. 
Modisch bedeutet der Labor Day mehr oder weniger inoffiziell das Ende von Weiß und Searsucker. Zum letzten Mal trägt Mann und Frau sommerliches Weiß, zumindest rein theoretisch. Auch diese Tradition ist über hundert Jahre alt und wurde von den oberen Schichten zuerst eingeführt, dann aber auch schnell von der Mittelklasse übernommen. Die reichen Ostküstenbewohner mit Sommerhäusern in den Hamptons kehrten nach New York zurück, um dort den Winter zu verbringen. Die weiße und helle Ferienbekleidung wurde ebenfalls abgelegt und gegen solidere in gedeckten Farben getauscht. (Die Legende, dass in schneereichen Gebieten Weiß nach dem Labor Day verboten war um Unfälle zu vermeiden oder Unfallopfer im Schnee leichter ausmachen zu können, finde ich ein wenig an den Haaren herbeigezogen.)


Ganz offiziell ist diese Regel aber auch eine Aufforderung die alte Mode hinter sich zu lassen und sich den neuen Sachen, die nun in den Läden hängen hinzugeben. Mode ist Wandel und was ist besser geeignet für eine Veränderung als ein offizielles Datum, dass mit der Aufforderung zur Veränderung einhergeht!?
Tweed, Flanell und Kaschmir, aber auch Cord, sind die typischen Herbstmaterialien, die nun leichte Baumwolle und Leinen ablösen. Statt satten Farben treten nun wieder die gedeckten Töne in den Vordergrund, Weiß geht nur noch in Form eines unter dem Pullover hervorblitzenden T-Shirts oder Hemdkragens. Und ganz schick in diesem Herbst als weißer Rolli unterm Hemd, wie es uns Prada vorgemacht hat. 
Ich werde nun meinen Kleiderschrank ein wenig umschichten, manches nach hinten packen und anderes hervorholen. Besonders freue ich mich auf Cordhosen und meinen heißgeliebten Kaschmirpullover. Happy Labor Day!


2012/09/01

Mehr In Camouflage...


Meine kleine Angefixtheit mit Camouflage ist noch nicht überstanden, sie wird mich wohl auch noch ein bisschen begleiten. Neueste Entdeckung ist der Camouflage-Blazer von Phonz Says Black, der wohl eher ein Hybrid aus Blazer und Steppjacke ist. Der Preis liegt um die 350 Euro. 
Im übrigen weiß ich auch wo man den Blazer kaufen kann, und auch die schönen Teile mit den Photoprints von Phonz Says Black, doch leider kann ich es hier nicht schrieben, weil ich den Händler in keinster Weise unterstützen möchte. Aber vielleicht finde ich noch eine andere Bezugsquelle und reiche diese dann nach.

2012/08/31

It's All About The Details...


Von allen Kollektionen, die nun so langsam in den Läden eintreffen, machte mich die von Dolce&Gabbana am meisten neugierig. Allein schon auf den Bildern faszinierten mich die Metallstickereien, wie werden die wohl erst in echt aussehen? Fraglos werden es nur wenige Teile in die Läden schaffen, einfach weil damit verzierte Kleidungsstücke ein kleines Vermögen kosten, selbst wenn sie in Indien oder China angefertigt wurden.
Ich hatte mich heute mit einem Freund zu einem kleinen Ku'damm-Bummel verabredet und nach Jil Sander, Chanel und Prada, sind wir auch bei Dolce& Gabbana rein. Wir drehten eine kleine Ladenrunde und es wurde klar, dass es zumindest eines nicht gibt, nämlich Besticktes. Ich habe dann einen sympathisch dreinblickenden Herren danach gefragt und er meinte, dass sie zumindest ein Stück hätten und er es holen gehen würde. Meine Vorfreude stieg. Kommt er mit einem Cape wieder? Oder vielleicht mit den Socken? Oder sogar mit einer dieser wunderschönen Husarenjacken? Alles falsch, die Schiebermütze, die im Bild oben zu sehen ist, hatte er anzubieten. 
Hmm, das war nun wirklich kein repräsentatives Stück. Trotzdem habe ich die Stickerei mal genauer betrachtet und fand sie ausgesprochen gut gemacht. Museumstücke sind es allerdings trotzdem nicht, dafür wiederum nicht gut genug. Es sind Showteile, die für ein paar Minuten die Illusion von etwas besonderen herbeigezaubert haben und dann wieder verpuffen. 


Wer mir bei Instagram folgt, der kann dort Bilder alter Stickereien sehen, wie sie zum Beispiel auf Livreen zu finden ist. Diese Silberstickerei hat doch nochmals eine ganz andere Qualität als die bei den Italienern.

Josh Brolin Für Band Of Outsiders...


Immer ähnlich und doch jedes Mal anders sind die Looksbooks von Band of Outsiders. Die Polaroids sind seit vier oder fünf Jahren das von Scott Sternberg bevorzugte Stilmittel um Leute ungewohnt entspannt und in teils skurrilen abzulichten. Natürlich sind es nie gewöhnliche Menschen, sondern meist der Filmadel Hollywoods. 
Josh Brolin spielt für Sternberg in diesem Jahr alle Facetten des Cowboy seins gekonnt aus; egal ob zu Pferde oder beim rauchen hinter dem Stall. 






2012/08/28

Must-Have Im Herbst...


Ohne einen Rollkragenpullover geht im Herbst 2012 gar nichts, das ist doch wohl klar!? Nein, es sind nicht die dicken Wollteile, die wir an unsere Hälse heran lassen, sondern die zarten, dünn gestrickten. Wir sollen sie schließlich auch mal unter dem Hemd tragen können, ganz so wie der Jet-Set-Mann von Welt es schon 1965 tat. 
Viele Labels hatten den Look genauso auf dem Laufsteg, den meisten wird aber Prada (Headerbild) in Erinnerung geblieben sein. Mir persönlich gefielen aber die Varianten von Ermenegildo Zegna besser. Egal also, welche Marke man sich als Vorbild nimmt, Hauptsache Mann trägt den Look. Ich gehe am Samstag mal los und schaue, wo es solche netten Teile gibt. 

Ermenegildo Zegna
3.1 Phillip Lim
Carven
Alle Bilder von Style.com

2012/08/23

Moderne Arbeitskluft...


Auch wenn wir den ganzen Tag im Büro sitzen, wir ziehen uns gerne an als würden wir Bäume fällen. Auch wenn wir all unsere Habseligkeiten für den Tag mit einer Hand fassen könnten, brauchen wir Kleider mit Stauraum. Labels wie Engineered Garments leben von der Sehnsucht nach Handfestigkeiten in unserer immer weniger greifbaren Welt. 
Die Kollektion ist wie gemacht für den Winter mit viel Schnee, für die harte Arbeit im Wald bei Bäume fällen und zum Beschlagen den Hufe unserer Pferde mit neuen Eisen. Ach richtig, all das machen wir ja gar nicht mehr. Doch auch darauf ist die Marke eingestellt, all die Sachen passen sich genauso gut unseren modernen Bedürfnissen an und bedienen die Sehnsüchte gleich mit dazu. 






2012/07/28

Dandy'eske Allure...


Schon mal in einem Stoffbunch von Scabal geblättert? Nicht nur, dass es sich sehr gut anfühlt, man bekommt vor allem auch Lust sich einen oder mehrere dieser Stoffe auszuwählen und daraus die neue Lieblingsgarderobe anfertigen zu lassen. 
Doch man kann auch ohne einen gutem Schneider zur Hand zu haben die Stoffe tragen, schließlich gibt es auch eine Ready-to-Wear Kollektion von Scabal. Die Bilder mit den Looks für den kommenden Herbst sind vielversprechend. Eleganz steht an oberster Stelle aber auch ein bisschen Allure wurde mit in die Stoffe eingewoben und gibt ihnen eine Hauch Dandy.



2012/07/26

Ewan McGregor In Belstaff...


Celebrity's als Botschafter um das Markenimage zu transportieren, es vielleicht sogar neu zu interpretieren, ist nicht neu. Trotzdem hat man sich bei Belstaff gedacht, dass es doch hübsch wäre neben ein paar Models auch ein Hollywood-Gesicht mit vor der Linse zu haben. Ewan McGregor hatte augenscheinlich gerade Zeit.
Für die Farbgebung hat man sich bei Rembrandt Anregungen geholt, den Heritage-Gedanken vermitteln antike Möbel und ein altes Schloss. Wie lebensnah ein Motorrad im Wohnzimmer ist, darüber lässt sich streiten. Oder aber ich verstehe einfach den Wink in Richtung Rebellentum nicht richtig und hinterfrage wieder einmal etwas, das man lieber einfach in die Schublade 'schön' packen sollte und dann bestenfalls nicht weiter beachtet?!


Beachtenswert aber sind die Klamotten, an deren Design nichts zu meckern ist und deren Qualität eh über allem steht. Belstaff macht schöne Sachen, die sich gut tragen lassen und im Falle der gezeigten Bilder auch die Historie der Marke mit Modernität verbinden. 
Übrigens: Wenn man die Seite aufmacht, dann schaut einen gerade Clément an...

2012/07/25

Fan-Blog...


Über Umwege, zugegebenermassen habe ich nach neuen Kampagnen mit Clément Chabernaud gesucht, stieß ich auf das französische Label De Fursac. Immer schön, wenn man etwas entdeckt, dass man noch nicht kannte und von dem man sehr angetan ist.
Die Wurzeln der Marke gehen in die 1970-er Jahre zurück und liegen im Namen gebenden Örtchen Saint Claire de Fursac. In den 1980-er und 1990-er Jahren wuchs die Marke an, es gab erste Werbefilme und Boutiquen, doch bekannt war zumindest mir die Marke nicht. Seit 2011 arbeitet man aber bei De Fursac daran dies zu ändern, unter anderem in dem die beiden kreativen Köpfe Frank Durand und Thibault Oberlin eingestellt wurden und peux-a-peux die Markenidentität modernisieren. Die von Karim Sadli fotografierten Kampagnen sind da nur ein Teil, auch die grafische Neugestaltung des Logos spielt eine Rolle. 
Und was die Mode betrifft, so ist De Fursac durchaus eine gute Anlaufstelle. Das Design ist edel, die Farben und Materialien sind es sowieso. Die Kollektion für den kommenden Winter spielt die Klaviatur der Braun- und Grautöne rauf und runter; alles umgesetzt in anscheinend schönen Materialien. Auch die Preise sind durchaus akzeptabel, Anzüge liegen bekommt man für um die 600 Euro, Jacken kosten um die 400 und Hosen um die 200 Euro. 
Ich werde mal aus Ausschau halten nach Teilen von De Fursac, natürlich interessiert mich ob die Sachen auch live überzeugen können. Die Bilder zumindest tun es, nicht zuletzt wegen Clément.





2012/07/04

Haute Couture HW-2012: Elie Saab...


Die Kleider von Elie Saab sind für Prinzessinnen gemacht, nur mit einer entsprechenden Allure lassen sich diese Kleider tragen. Seine Kundinnen finden sich nicht nur in den europäischen Königsfamilien, sondern auch in denen des nahen Ostens. Eleganz wird ganz großgeschrieben, Sexappeal hingegen nur zurückhaltend eingesetzt. Wunderschön sind die Sachen auf jeden Fall immer. 

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Haute Couture HW-2012: Armani Privé...


Giorgio Armani lässt ja bekanntlich sehr gerne zwei Models ins fast gleichen Kleidern nebeneinander laufen, mal um einen geht es um eine Verdeutlichung einer Idee und mal um eine zweite Farbe. Dieses synchrone aufmarschieren finde ich bei der Couture tatsächlich ganz nett anzusehen, bei seinen anderen Kollektionen hingegen eher störend. Besonders die eher weniger spektakulären Modelle gewinnen so noch etwas an Reiz. 
Ins gesamt war die Kollektion sehr typisch für den Designer. Palazzohosen, kleine Käppchen und viele elegante Kleider wurden wieder gezeigt, dazu Kasacks mit tiefen Ausschnitten und überschnittenen Ärmel. Lässig sah es auch, und die Farben und gut fallenden Stoffe unterstützen diese Wirkung noch zusätzlich. Auch Sophia Loren und Claudia Cardinale, 'Il Gattopardo' gehört zu Armani's immer wieder zitierten Filmen, dürfte es gefallen haben. 

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2012/07/03

Haute Couture HW-2012: Givenchy...


Dass Riccardo Tisci das Handwerk der Haute Couture beherrscht daran besteht kein Zweifel, doch waren mir seine Entwürfe in den letzten Jahren meist etwas zu unbelebt. Die Samurai's und Kriegerinnen waren zu starr und leblos. Die nun gezeigten Modelle gehen wieder in Richtung Kleidung, sie verbinden die Kunst mit der Mode. Besonders die Mäntel sind einen genaueren Blick wert. 

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Haute Couture HW-2012: Giambattista Valli...


Lee Radziwill hat einen Stammplatz bei Giambattista Valli, ihre Eleganz adelt die erste Reihe. Sie kann selbst zweimal hintereinander das gleiche Kleid tragen, bereits im Sommer letzten Jahres trug sie orange, und versprüht trotzdem Charme und Stil. Daneben verblassen dann all die Anna's und Ulyana's in ihren teils grenzwertigen Kostümierungen. 
Teils etwas zu kostümhaft kamen leider diesmal auch Valli's Modelle daher. An Blumen- und Waldfeen erinnerten die Mädchen, ungemein blumig für eine Herbst Winter Kollektion waren die Kleider. Während die zarten Blumenmuster und Applikationen noch zauberhaft wirkten, hätte der Designer auf den Federmantel allerdings lieber verzichten sollen. 
Trotzalledem sind Giambattista Valli's Kreationen wunderschön, tragbar und bei den Kundinnen Begehren weckend. Innovatives findet man hingegen nicht, aber das ist auch nicht die Ambition hinter der Kollektion. 

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