2012/08/31

It's All About The Details...


Von allen Kollektionen, die nun so langsam in den Läden eintreffen, machte mich die von Dolce&Gabbana am meisten neugierig. Allein schon auf den Bildern faszinierten mich die Metallstickereien, wie werden die wohl erst in echt aussehen? Fraglos werden es nur wenige Teile in die Läden schaffen, einfach weil damit verzierte Kleidungsstücke ein kleines Vermögen kosten, selbst wenn sie in Indien oder China angefertigt wurden.
Ich hatte mich heute mit einem Freund zu einem kleinen Ku'damm-Bummel verabredet und nach Jil Sander, Chanel und Prada, sind wir auch bei Dolce& Gabbana rein. Wir drehten eine kleine Ladenrunde und es wurde klar, dass es zumindest eines nicht gibt, nämlich Besticktes. Ich habe dann einen sympathisch dreinblickenden Herren danach gefragt und er meinte, dass sie zumindest ein Stück hätten und er es holen gehen würde. Meine Vorfreude stieg. Kommt er mit einem Cape wieder? Oder vielleicht mit den Socken? Oder sogar mit einer dieser wunderschönen Husarenjacken? Alles falsch, die Schiebermütze, die im Bild oben zu sehen ist, hatte er anzubieten. 
Hmm, das war nun wirklich kein repräsentatives Stück. Trotzdem habe ich die Stickerei mal genauer betrachtet und fand sie ausgesprochen gut gemacht. Museumstücke sind es allerdings trotzdem nicht, dafür wiederum nicht gut genug. Es sind Showteile, die für ein paar Minuten die Illusion von etwas besonderen herbeigezaubert haben und dann wieder verpuffen. 


Wer mir bei Instagram folgt, der kann dort Bilder alter Stickereien sehen, wie sie zum Beispiel auf Livreen zu finden ist. Diese Silberstickerei hat doch nochmals eine ganz andere Qualität als die bei den Italienern.

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