2013/09/17

Launiges Von Burberry...


Die Mäntel der gerade gesehenen Burberry Schau gleich bestellen zu können und dann Ende Oktober schon im Schrank hängen zu haben ist ein alter Hut. Auch, dass es die Taschen ebenfalls schon zur Direktorder gibt. Doch nun zielt das britische Traditionsunternehmen auf dem Massenmarkt ab in dem es nicht mehr nur Hochpreisiges anbietet, sondern auch die allseits die beliebten Handyhüllen in den neuen Farben der Kollektion und eine Palette Nagellacke
Die Kundin, die sich sonst nichts von Burberry leisten kann, bekommt nun auch ein paar Krümel vom Kuchen ab und hat dann eben Pale Yellow oder Dusky Mauve nicht in Form eines Kaschmirmantels am Leib sondern einen Hauch davon auf den Nägeln. Ist das eine neue Form der Modedemokratie?

Kommentare:

  1. Was heisst hier NEUE Form der Modedemokratie? Das machen doch alle andern Häuser, die irgendeinem Finanzkonglomerat angehören und einfach nur noch Kohle abwerfen müssen doch schon längst?!
    Beachtliche Anteile von Burberry gehören inzwischen grossen Finanzgesellschaften wie BlackRock, JPMorgan, Schroders und anderen Gaunern. Die bestimmen dann natürlich, wo es langgeht. Man darf sich da doch einfach nichts vormachen und so tun, als ob sich die grossen Marken nach wie vor der Kreativität verschrieben hätten. Es geht hauptsächlich um Profit. Ich finde es dann auch so jämmerlich, wie grosse Modedesigner ihre Namen und Häuser für gigantische Summern veräussern und sich danach bemitleiden, das nicht mehr nach ihrem Geist gewirtschaftet wird (Valentino, Joop...etc.)

    Philippe

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  2. da stimme ich Philippe zu, einer der wenigen ist Dries van Noten, der sich noch nicht vereinnahmen lässt.
    Siegmar

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