2012/03/07

Kino: The Iron Lady...


Gestern war Kinotag. Besser gesagt war es ein Kinonachmittag. Das Wetter war toll, ich war zum ersten Mal in diesem Jahr länger mit dem Rad unterwegs und habe dann einen Freund erst auf eine Kaffee und dann zum Film gucken getroffen. Bereits letzte Woche haben, da waren wir in 'The Artist', haben wir das ausgemacht. Die Vorzüge nachmittags ins Kino zu gehen liegen vor allem darin begründet, dass man ziemlich viel Platz hat und ziemlich wenige Nebengeräusche ertragen muss. Nachteil gestern war, dass wir den Altersdurchschnitt drückten und in eine Wolke von Damenparfums gehüllt wurde, die Damen in einem gewissen Alter so tragen, die aber nicht zwangsläufig erträglich sind. Nein, ganz so schlimm wars nicht, schließlich hatte man ja genug Abstand. Platz ist eben der wahre Luxus, auch im Kino. 
Wir haben den Film natürlich schon bewußt gewählt, wollten sehen wie gut Meryl Streep sich in der Rolle der Margaret Thatcher macht. Und ja, den Oscar und all die anderen Auszeichnungen hat sie verdientermassen bekommen. Sie spielt, aber das sind wir von ihr ja gewohnt, intensiv und ausdrucksstark. Man kann tatsächlich teilhaben am Leben der Frau, die sich einen Platz in einer Männerwelt eroberte und nicht ohne Grund als 'eisern' bezeichnet wurde. Allgemein ist es aber kein Film, den ich ein zweites Mal anschauen muss. Es war stellenweise ein bisschen zu sentimental.


1 Kommentar:

  1. ich fand den insgesamt gut, Meryl Streep sehr überzeugend, ich würde mir den Film aber nicht nochmal ansehen, ich denke auch teilweise zu sentimental und ab irgendeinem Zeitpunkt merkte ich, das mein Interesse immer weniger wurde, trotz der wirklichen guten Leistung von Meryl Streep.Lag vielleicht auch daran, das ich M.Thatcher immer als sehr unangenehme u. berechende Frau gesehen habe und ich mit durch Film bestätigt werden wollte. Was nicht so war.
    Siegmar

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