2011/11/09

Kino: Melancholia...


Der Delphi Filmpalast zeigte Melancholia in der Nachmittagsvorstellung. Um halb sechs einen Film im Kino anzuschauen hat den Vorteil, dass man recht allein dort ist und alles am Kino störende eben wegfällt. Wir konnten uns also auf diesen Film einlassen, der wirklich nicht gerade wenig dem Zuschauer abverlangt. 
Ich gehe davon aus, dass viele ihn schon gesehen haben, deswegen werde ich nicht die Handlung beschreiben. Viel gibt es davon eh nicht, am Ende ist nur wichtig wie die einzelnen Protagonisten mit dem nahenden Weltuntergang umgehen. Sich zu entziehen ist eine Möglichkeit, sich dem ganzen hinzugeben die andere. Kirsten Dunst spielt mit einer unglaublichen Intensität, die silberne Palme in Cannes war durchaus verdient.


Vorallem überzeugen Lars von Trier's Bilder. Einen schöneren Weltuntergang hat man noch nie gesehen, oder? Auch wie er die Musik einsetzt ist fesselnd. Gleich zu Beginn des Film drückt sie einen in den Kinositz und nimmt den Film vorweg, das Ende ist von Anfang an klar. Ich bin begeistert und bedrückt aus dem Film rausgegangen. 
Modische Inspiration lieferte der Film auch, allerdings möchte ich das in dem Fall einfach mal aussen vor lassen. 

Bilder von hier und hier

1 Kommentar:

  1. ein, für mich, wirklich verstörender Film. Ich war trotzdem eher bedrückt, die Bilder waren fantastisch.
    Siegmar

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