2011/08/28

Kino: Cowboys & Aliens...


An einem Samstag Abend kann man sich ruhig mal einen 'Blockbuster' reinziehen. Uns hat es also an den Potsdamer Platz verschlagen, obwohl ich mein letztes Trauma noch nicht mal vollständig überwunden habe, um uns in der Spätvorstellung 'Cowboys & Aliens' anzuschauen. Der Titel täuscht auch gar nichts weiter vor, es war von vornherein klar was da auf uns zu kommt. Wir waren zu dritt, und ich zumindest habe wußte, dass hier gilt: Augen zu und durch!
Die Story des Films ist schnell erklärt, denn eigentlich sagt der Titel schon alles: Aliens, in diesem Fall schleimige Monster, wie man sie von H.R.Gigger her schon kennt, landen im 'Wilden Westen' und fallen über die dortigen Bewohner her. Zum einen möchten sie gerne erkunden, wie die Menschen so ticken, aber auch auf Gold stehen sie total. Daniel Craig erwacht zu Beginn des Films mit einer sich als Armband getarnten Superwaffe am Arm und schafft es zum Ende hin den Sieg herbeizuführen. Unterstützt wird er von einem macht- und goldgierigen Rinderzüchter (Harrison Ford), einem kleinen Jungen und einer immer heiß dreinblickenden Frau (Olivia Wilde), die schon 1873 um die Vorzüge eines Glätteisens und von Zahnbleaching wußte. Dazu kommen noch ein paar Cowboys, die üblichen Westernganoven und ein Menge Indianer, die dann alle Seite an Seite gegen den gemeinsamen Feind ins Feld ziehen.
Hört sich schlimm an? Ja, ist es auch!

Für den Film wurden alle Westernklischees hervorgeholt, vom Saloon bis zur Dorfprediger, der selbst schnell den Finger am Abzug hat, ist alles dabei. Und es gibt auch ein bisschen Sex, viel rumgeschieße und zotiges Cowboygehabe. Der Film ist eine Zusammenstückelung von Alien, Das Fünfte Element, und selbst Krieg der Sterne kommt irgendwie vor ('Ich bin dein Vater.'), plus alle möglichen Sachen, die man sonst auch schon mal gesehen hat. Wer 'True Grit' mochte, sieht bei 'Cowboys & Aliens' ein gute Beispiel, wie man einen Western bestmöglich versauen kann.


Positiv hervorheben kann man jedoch Daniel Craig. Weniger allerdings ist es die schauspielerische Leistung die überzeugt, als seine skinny Pants und sein Hintern in den Lederchaps. Und wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her!

Bilder von hier und hier

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