2013/02/01

Galerie Hafemann Zeigt Young W. Song...


Einen Monat Wiesbaden ist nun rum, mit allem was dazu gehört. Such wenn ich schon kurz vor Weihnachten nach Wiesbaden gezogen bin, so ging doch das wirkliche Leben in der neuen Stadt erst im neuen Jahr los. Richtig ankommen in der neuen Wohnung, der neue Job und eben auch die Resozialisation in Wiesbaden waren doch ganz schön viel auf einmal. Gestern Abend habe ich meine erste Vernisage in Wiesbaden besucht, ein weiterer Schritt ist getan um wirklich Fuss zu fassen.
Schon im Dezember habe ich mir hiesigen Galerien zusammengesucht, mir deren Programm angeschaut und entsprechend Newsletter abonniert. Recht schnell bekam ich dann Post von der Galerie Hafemann, doch zur damals stattfindenden Vernisage habe ich es nicht geschafft. Gestern dann passte es zeitlich und auch räumlich. In Wiesbaden ist vieles gut zu Fuss zu erreichen, ich habe also einfach einen kleinen Abstecher auf Heimweg gemacht. 
Im zweiten Hinterhof verborgen lieben die Galerieräume, die mich gleich an die Berliner Auguststraße erinnerten. Es hatte die Selbe Heimeligkeit, nichts aufgesetztes; schnörkellos kommen die Räumlichkeiten daher. Doch gleichzeitig ist auch genug Platz um Sperrigeres zu zeigen. Entsprechend fügten sich die beiden Säulen Young Wha Song in den Hauptraum ein. Erst auf den zweiten Blick ist zu erkennen, dass diese doch Fremdkörper im Raum sind und nur scheinbar stützen. Vom Sockel bis zum Kapitel sind sie aus heller Wolle gestrickt.
Doch es sind nicht einzigen Arbeiten, die im Hauptraum im Hochparterre zu sehen sind. Während die vor der pinkfarbenen Wand platzierten Leuchter noch offensichtlich sind, gehen die gestrickten Fussleisten fast unter. Und wirklich faszinierend sind die fragilen Bilderhaken an dünnen Nylonfäden. Im Souterrain werden dann Arbeiten gezeigt, bei denen gehäkelte 'Tintenflecken' auf Papier aufgebracht wurden. Diese finde ich persönlich besonders gelungen, zumindest haben sie mich mehr gefesselt. 
Der erste Ausflug in die Wiesbadener Kunstwelt hat sich gelohnt. Ich bin sehr gespannt was die Zukunft hier noch so bringen mag. 





1 Kommentar:

  1. gefällt mir und Wiesbaden hat einiges zu bieten.
    Siegmar

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