2012/03/27

5 Stunden Hamburg...


Es ist ein paar Jahre her, dass ich zum letzten Mal in Hamburg war. Gestern ergab sich spontan die Chance mal für ein paar Stunden hinzufahren; von Berlin aus ist es nun fast ein Katzensprung und ich habe natürlich gar nicht lange überlegen müssen. 
Wir fuhren bei strahlend blauen Himmel in Berlin los und ich war voller Vorfreude. Kurz vorm Ziel kamen dann leichte Wolken auf, glücklicherweise aber hielt das Wetter bis zum frühen Abend. Von Eppendorf aus machte ich mich auf den Weg Richtung Hafen City, allein schon U-Bahn fahren ist ja in fremden Städten schon ein Erlebnis. Was beim Blick aus dem Fenster auffällt ist die sich wirklich von Berlin unterscheidende Architektur. Die Gründerzeit sah in Hamburg anders aus als hier, viel schnörkelliger und verspielter. Viele Häuser erstrahlen in vornehmen Weißtönen und haben kleine eiserne Balkone. Sieht sehr hübsch aus. 
Bei den Landungsbrücken habe ich die Bahn verlassen und bin zu Fuss am Wasser entlang gelaufen. Der Blick über den Hafen ist toll und die Elbphilharmonie erscheint viel kleiner als erwartet. Na ja, wenn man dann davor steht ist sie schon beeindruckend. Die Wellenstruktur der Glasfassade ist sehr gelungen, besonders wenn sich das Sonnenlicht darin bricht. Ich wanderte dann weiter, habe das wirklich beste Softeis meines Lebens gegessen und das Wetter genossen. 
Von der Hafen City ging es dann weiter Richtung Innenstadt, Ziel war es eine ehemalige Kollegin und mittlerweile sehr liebe Bekannte zu treffen. Also eigentlich wollte ich sie überraschen, was mir auch gelungen ist. Hamburg ist ein Dorf, zumindest scheint es so, denn spontan liefen mir noch zwei andere Kollegen über den Weg. Mit Nadine habe ich mich dann zu einem Kaffee aufgemacht, es ging in den wirklich schönen Laden 'Erste Liebe Bar'. Was gibt es netteres als in angenehmer Gesellschaft in einem schönen Café zu sitzen!?
Nach der Stärkung habe ich mich dann ein bisschen die Gegend um den Jungfernstieg umgeschaut, war natürlich auch mal an der Binnenalster und habe mir die Geschäfte angeschaut. Es war nicht wirklich mein Ziel einkaufen zu gehen oder gar was Neues zu entdecken, ich habe einfach ein bisschen die Atmosphäre genossen. Es ist schon anders als Berlin, viel geschlossener und enger zusammen. Die Läden sind dann aber überall die gleichen, haben die gleichen Schaufensterdekorationen. Nur sieht man insgesamt in Hamburg eine viel schickere Kundschaft, wenn auch teils ganz schön 'uniformiert'. Die Dichte an Birkin Bags, meist in diesem speziellen Grauton, ist um einiges höher als in Berlin. 
Der Nachmittag in Hamburg neigte sich dann dem Ende zu, der Termin meines Begleiters war zu Ende. Nachdem wir noch ein bisschen Möbel bei Habitat und Klamotten in den unterschiedlichsten Läden angeschaut haben, gab es noch eine Stärkung für den Heimweg. Dann ging es wieder zurück nach Berlin. 
Hamburg in fünf Stunden, das lässt sich mal machen. Man kann da gut den Nachmittag verbringen und entspannt umherstreifen. Für mich war es ein sehr schöner Ausflug, fast ein bisschen wie Urlaub. 




Tja, und warum gibt es hier nur Instagram-Bilder zu sehen? Ich hatte zwar die Kamera dabei, die Speicherkarte allerdings lag Zuhause auf dem Schreibtisch. So ist das manchmal...

Kommentare:

  1. das ist doch eine schöne Idee, sowas sollte man öfters spontan machen. Ich finde Hamburg auch klasse, Berlin bleibt aber immer meine Stadt. Die Elbphilharmonie ist sicherlich toll, ich bin einer grosser Fan von Herzog & de meuron und werde sie mir sicherlich nach Fertigstellung ansehen.
    Siegmar

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