2011/12/21

A Solitary Man...


Die Weihnachtsmusik kann ich nicht mehr hören, dabei sind es noch drei Tage bis zum Fest. Durch Zufall bin ich gestern auf das schon im August veröffentlichte Album 'A solitary man' von Jonathan Jeremiah gestoßen und habe es mir nach kurzen reinhören sofort gekauft. Dann hat es mich zum Sport begleitet und ein Lied hat sich auch gleich zum Ohrwurm entwickelt. Aber dazu später mehr.
Sieben Jahre hat Jonathan Jeremiah gebraucht für sein Debutalbum, und es ist ein vollkommen rundes Ding geworden. In London geboren war er fasziniert von der Plattensammlung seines Vaters, von Cat Stevens und Serge Gainsbourg. Mit sechs Jahren hat er Gitarrenunterricht bekommen und mit 20 geht er in die USA um Inspiration zu finden. Die gabs da aber nicht, also kam er zurück nach London begann an seiner ersten Platte zu arbeiten. 
Herausgekommen sind Lieder von Liebe und dem damit einhergehenden gefühlschaotischen Zuständen. Es sind die Themen, um die sich Musik doch meist dreht und die man Jonathan Jeremiah so gerne auch abnimmt. Seine Stimme, dieser tiefe Bariton, nimmt einen mit auf diese Gefühlsreisen. Auch Josh Gorban und Michael Bublé singen so, aber was ihnen kitschig klingt, ist bei Jonathan Jeremiah irgendwie ehrlich und damit gut hörbar. Wer David Gray mag, auch Charlie Winston in seiner Playlist hat und manchmal auch Folk etwas abgewinnen kann, dem wird die Platte gefallen. Und auch denen die heute Abend zum Konzert von William Fitzsimmons gehen.
Mein Favorit ist übrigens 'Heart of stone'. Ich scheine wohl eine Vorliebe für genau dieses Thema zu haben, auch mein Lieblingslied von Okkervil River hat 'Stone' im Namen und ist dem von Jonathan Jeremiah auch sonst recht ähnlich. Hier aber nun noch das Video zu 'Happiness', der ersten Singleauskopplung. 


Bildquelle und Tourdaten hier

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