2010/11/22

Buchempfehlungen Für Modehungrige...


Ein bisschen Modevokabular kann niemanden schaden. Und besonders bei Modebloggern und Freizeitjournalisten sollten einige Begriffe trotz fehlendem Studium in Modedesign oder Journalismus zum Grundwortschatz gehören.
Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass bei so manchen BloggerInnen scheinbar Hopfen und Malz verloren zu sein scheint. Hier nun ein paar ausgewählte Buchvorschläge für all diejenigen, die eben nicht nur leicht an der Oberfläche rumbloggen wollen und Stickereien nicht als 'Bestickungen' bezeichnen, sondern Besticktes auch von Gewebtem unterscheiden können:

H.Ebeling, H.Hermeling, M.Hornberger 'Fachwissen Bekleidung'
(Europa-Lehrmittel)

'Textil- und Modelexikon', 2. Bände
(Deutscher Fachverlag)

Ingrid Loschek 'Wann ist Mode?: Strukturen, Stategien und Innovationen'
(Stiebner Verlag)

Roland Barthes 'Die Sprache der Mode'
(Suhrkamp Verlag)

Elena Esposito 'Die Verbindlichkeit des Vorübergehenden: Paradoxien der Mode'
(Suhrkamp Verlag)

Und für Westentasche, für lange Flugreisen mit wenig Handgepäck oder einfach als alltäglichen Begleiter hat Chris noch diesen Tipp:

'Kleines Wörterbuch des Kostüms und der Mode'
(Reclam)

Screenshot von Les Mads

Kommentare:

  1. traurig wenn manche nicht wissen was es bedeutet wenn lagerfeld in seinen interview von einem defileé redet und dann so getan wird als wenn man das kennt.

    danke für die buchtipps, werden gute weihnachtsgeschenke ;) echt vielen dank.

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  2. Natürlich gibt es auch was nettes von Langenscheidt. Ich kann ja schon mal an einer Fortsetzung arbeiten :-)

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  3. Interessante Liste hast du da zusammengestellt lieber Rene. Jedoch glaub ich kaum, dass der durchschnittliche Modeblogger bzw. Freizeitjournalist allzu glücklich wird mit deiner Auswahl. Vor allem Barthes kann ich nur bedingt empfehlen. Es sei denn man ist an Sprachwissenschaft oder Semiotik interessiert. Nennenswerte Erkenntnisse über Mode lassen sich aus diesem Schinken nur bedingt und nur über mehrere Ecken ziehen. Das endet nur in Frust und Enttäuschung. Dann lieber einen Roman von "Chefsemiotiker" Eco lesen. Da hat man mehr Freude dran. Genauso verhält es sich mit Esposito. Ein Crashkurs in Philosophie, Soziologie und Literaturwissenschaft kann da sehr hilfreich sein bzw. sehr viel Ausdauer.
    Wer lediglich wissen will, worin der Unterschied zwischen Sticken und Weben besteht, der kann sich die Mühe und das Geld sparen und sich dieses kleine, aber sehr schlaue Heftchen zulegen: http://www.buch.de/buch/03028/406_kleines_woerterbuch_des_kostuems_und_der_mode__reclam_wissen__band_4224.html

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  4. Ich seh grad, da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. "Wann ist Mode" nicht "Was ist Mode".

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  5. Lieber Chris, danke für dem Kommentar. Der Fehler wurde korrigiert und dein Tipp gleich noch mit aufgenommen.
    Natürlich sind es keine Bücher für die U-Bahn, vor allem Barthes und Esposito nicht. Man muss sich schon Zeit dafür nehmen. Aber trotzdem sind sie für die interessant, für die Mode nicht an der Eingangstür von H&M oder Weekday anfängt und in verwackelten Selbstportraits endet. Wobei ich ja auch schon dankbar wäre, wenn wenigstens Wikipedia hin und wieder zum Einsatz käme.

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  6. Lesmads ist überbewertet. ANgeblich hört Jessica auch bald auf!

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  7. ha ha ha ha ha :-)

    Ein sehr guter Tipp! Obwohl, der LesMads Leser schwört ja darauf, die korrekten Begriffe ohnehin in der Vogue nach zu lesen .....

    "Angeblich hört Jessica auch bald auf"??? Das wäre ja echt das Schärfste. Zuerst lässt man sie alleine rumfuhrwerken und keiner der Gurus bei Burda hilft oder zuckt sich in Richtung Kunden und dann tschüss ... oder?

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