2013/07/06

Paris Haute Couture HW-2013...


Was hat doch die Welt lange auf die Wiederbelebung des Hauses Schiaparelli warten müssen. Diego Della Valle hat lange ein Mysterium daraus gemacht wann die erste Kollektion zu sehen wird, und natürlich war die noch wichtigere Frage wer sie denn designt. Im Frühling wurde dann verlautbart, dass es kein geringerer als Christian Lacroix wird, was nicht unbedingt nur Euphorie hervorrief. Die nun gezeigte Kollektion gibt jenen Kritikern von damals recht, Schiaparelli wurde aus den Resten des untergegangenen Lacroix-Imperiums errichtet und sieht nun aus, wie ein Tribut, den sich der Meister selbst zollte. Wo aber steht in diesem Haufen verziertem Plunder die DNA von Schiaparelli?
E ist nicht einfach in große Fussstapfen zu treten, diese Lektion haben so ziemlich alle Nachfolger von Designikonen lernen müssen. Immer ist das Erbe mächtig, die Erwartungen der hinter den Labels stehenden Finanzgesellschaften groß und schließlich schaut dann auch noch die Modewelt mit kritischem Blick zu. Lacroix kennt doch eigentlich das Spiel und natürlich ist es ihm hoch anzurechnen, dass er es noch einmal hat versuchen wollen. Er wäre aber lieber bei seinen Bühnenkostümen geblieben, statt nun dieses bis vor kurzem noch wunderbar weiße Blatt Papier, dass Schiaparelli nach gut 50 Jahren Dornröschenschlaf ja war, mit seiner Signatur zu versehen. 
Schiaparelli hätte etwas frischeres gebraucht, einen Designer mit viel Respekt vor der Geschichte des Hauses und mit wenigen Hemmungen diese einfach auch mal beiseite zu legen und der Marke neue Facetten mitzugeben. Wir leben nun einmal nicht mehr in den 1930-er Jahren und die heutige Kundin lebt ein anderes Leben als die von damals. Das Haus braucht jemanden der eine neue Kundenschicht anzieht, was gerade zu sehen war erfreut höchstens eine Hand voll ehemaliger Lacroix-Fans.

Valentino
Wie schwierig es ist in große Fusstapfen zu treten haben auch Maria Grazia Chiuri und Pierpaolo Piccioli lernen müssen, auch sie hatten anfangs bei Valentino ein schweres Erbe zu verwalten und es gelang ihnen nicht von Anfang an ihre eigenen Ideen beim Publikum anzubringen. Mittlerweile ist das aber längst vergessen und die beiden Designer haben es geschafft Valentino als eines der Highlights jeder Modewoche zu etablieren. 
Gerade die Couture des Hauses ist jede Saison aufs neue ein Ereignis. Die Reise in die Wunderkammer eines Renaissancefürsten auf die sie uns nun mitnehmen bildet da keine Ausnahme. Der Brokatmantel mit dem gespiegelten Korallenmotiv ist eines der Highlights der Kollektion, aber selbst die einfachen Tageskleider sind bei Valentino ein Ereignis. Gemessen an der Größe der Kollektion kann man davon ausgehen, dass es eine enorme Nachfrage nach den Modellen gibt.
Auch Ulyana Sergeenko hat ihre Zielgruppe fest im Auge, ihre aus russischer Seele und zaristischem Pomp gewebten Kleider finden immer mehr Anhängerinnen. Haute Couture ist für sie mittlerweile nicht mehr nur ein Mittel zur Selbstdarstellung, sie nimmt dieses Metier ernst und das sieht man auch an den Kleidern. Einzig die Menge der Modelle überfordert sie, was dazu führt, dass alles ein bisschen durcheinander und zusammenhanglos wirkt. Aber bei dem von Ulyana Sergeenko vorgelegtem Tempo dürfte sie auch das bald im Griff haben und dann dürfen sich ein paar andere Häuser warm anziehen. 

Ulyana Sergeenko
Zum ersten Mal nach 13 Jahren zeigten auch Viktor & Rolf wieder eine Couture Kollektion, die sich einzig dem Schwarz annimmt und daraus eine asketische Zen-Garten-Allure vorspielt. Den beiden Designern ist es schon oft gelungen das Publikum mit Kollektionen zu beeindrucken, die nicht offiziell als Couture deklariert wurde, aber diese in kaum etwas nachstand. Der Symphonie in Schwarz hingegen fehlt es hingegen etwas an Kraft, sie überzeugt mich nicht.
Bouchra Jarrar hingegen macht genau das was sie immer macht, und noch dazu ganz großartig. Ihre moderne Interpretation des alten Metiers zeigt auf, dass sich auch die Couture weiterentwickeln kann ohne das Vorangegangene über den Haufen zu werfen. Allein die Tatsache, dass sie sich eben mehr auf die Tagesgarderobe konzentriert als all ihre anderen Kollegen zusammen, zeigt, dass sie es versteht die Lebenswirklichkeit einer Frau im Jahr 2013 in die Couture zu übertragen. Kein anderes Label zeigt so viele Hosen, die zu dem noch perfekt gearbeitet sind. 

Viktor&Rolf
Bouchra Jarrar
Haute Couture ist relevant, das zeigen in jeder Saison Designer wie der von mir favorisierte Giambattista Valli oder eben die großartige Bouchra Jarrar. Sie überholen Marken wie Chanel oder Armanis Privé Kollektion vielleicht nicht unbedingt in Bezug auf die Umsatzzahlen, aber auf jeden Fall erkennen sie den Zeitgeist und bedienen einen neue Kundin, die den antiquierten Couture-Stil ihrer Mütter übernehmen will, sondern nach zum Lebensgefühl passenden Marken gesucht und gefunden haben. 
Wie schön wäre es all die schönen Kleider im Fernsehen inszeniert zu erleben, ganz in der Manier von Margret Dünser und ihre Sendung 'Paris Aktuell'...

Alles bei anzuschauen bei Style.com

2013/07/03

Viva Valli...


Giambattista Valli sammelt Porzellan. Sèvres, Wedgewood und natürlich die Mutter des europäischen Porzellans Meissen finden sich genauso in seiner Sammlung, wie das zart verzierte neapolitanische Capodimonte. Für seine Haute Couture Kollektion lies er sich nun genau davon inspirieren.
Gruppen wurden unverkennbar einer dieser traditionsreichen Manufakturen gewidmet, auf zartes Blütenapplikationen in weiß (Capodimonte) folgte das für Wedgewood typische blau und das Rot von Sèvres. Und schließlich gab es noch wunderschöne Streublümchen von Meissen. 

Die ganze Kollektion bei Style.com

2013/07/02

Mit Solange In den Tag...


Manche Lieder muss man mehrmals hören, damit man sie erkennt und sie sich schließlich als Ohrwurm in den Gehörgang einschleichen können. Bei 'Losing You' von Solange ging es mir genauso. Die ersten paar Male als ich es im Radio hörte dachte ich es sei was Altes von Madonna, wurde dann aber eines besseren belehrt. 
Heute morgen habe ich den Song bei Youtube gesucht und mich in das Video verliebt.


Paris Men FS-2014: Eine (Unbefriedigende) Rückschau...


In Paris hatten die nicht einmal einen Flitzer, der nackt den ein oder anderen trögen Laufsteg aufmischte. Die Männermodenschauen waren also bis auf wenige Ausnahmen eine tröge Angelegenheit, die man auch getrost unter den Tisch fallen lassen könnte. Und da bislang auch die wenigsten Labels einen Livestream haben, ging diese Erkenntnis auch nicht mit Zeitverschwendung einher.
Was nun nachhallen wird von vier Tagen Paris sind ein paar herausstechende, aber leider nicht herausragende Schauen und ebenso viele Marken, die zwar eine schöne Klamotte zu bieten hatten, aber eben das Rad nun auch nicht neu erfunden haben. Vielleicht sind auch einfach die Erwartungen zu hoch, an Paris mit der dort hineingeschriebenen Kreativität im allgemeinen und nach einer guten Mailänder Modewoche im besonderen. Natürlich werden aber auch ein paar Kollektionen in Erinnerungen bleiben. Allein deren Styling bietet Magazinen genug Stoff für ausgeprägte Modestrecken, egal ob es sich die gespiegelten Alloverprints von Givenchy oder die 80-er Jahre Version der Teddy-Boys von Saint Laurent handelt.
Gerade Hedi Slimane schafft es die Zuschauer (und späterem Konsumenten) Begriffe wie Schönheit und Ästhetik neu überdenken zu lassen, wenn er seinen anorektischen Laufstegfiguren die Hosen ganz weit hoch in den Schritt zieht. Allerdings kommt man auch schnell zu dem Schluss, dass mit der eigenen Vorstellungen und Definition dieser Worte so ziemlich nichts falsch ist. Nach seiner verspäteten Grungeinterpretation, der Zug ist längst weitergefahren gewesen als Slimane das Thema anging, macht er sich nun daran die 80-er Jahre Interpretationen der Rock'n'Roll-Ära neu zu verwursten und hat auch da irgendwie übersehen, dass es ein Thema von vorgestern ist. Nach dem Lady Gaga uns mit 'You and I' versuchte die Tage zu untermalen und dabei eigentlich nicht anders aussah, wagten sich Dolce & Gabbana noch mal an das Thema und dann wars auch schon durch. Hedi Slimane sollte nochmals überdenken ob die Fotografenkarriere nicht doch die bessere Wahl war, seine Rückkehr in die Mode hat bislang kaum überzeugen können.

Givenchy
Wie schon kurz erwähnt bietet auch Riccardo Tisci's neue Kollektion Stoff für kreative Umsetzungen im Printbereich, und sicherlich findet auch Kanye West was für seinen Kleiderschrank. Nach mehrerer Kollektionen mit vielen auf Shirts gedruckten Tieren geht er seinen Sommerkollektion grafischer an und spiegelt ganze Schaltkästen radikal auf Anzügen, Parkas und unzähligen Leggings. Darunter mischen sich dann immer wieder Querstreifen und da ein oder andere Portrait, das Leni Riefenstahls Nuba-Portfolio entlehnt sein könnte. 
In der Gesamtheit wirken die Looks, gerade diese völlige Überladung bringt Spannung. Schaut man aber genauer hin entpuppen sich viele Teile als ziemlich konventionell. Vor allem die gestreiften Polos verlieren ohne den Rest ihre modische Berechtigung und werden zu simplen Kleidungsstücken, die man so auch gerade im Sale bei Esprit oder P&C finden kann. Dies zeugt andererseits aber auch von einem durchaus gesteigertem kommerziellen Interesse bei den Strippenziehern der Marke, was man ja auch wieder verstehen kann. Mode ist eben auch nur Bekleidung, selbst die von Givenchy. 

Dries van Noten
Junya Watanabe
Eigentlich immer zu meinen Favoriten gehören Dries van Noten und Junya Watanabe. Doch auch bei den beiden herrschte etwas Stillstand in diesem Jahr. Watanabes Pfadfindergruppe ist dabei ebenso bekannt wie van Noten's Mustermix mit Goldstickerei, beides gabs zumindest in ähnlicher Form schon einmal. Und auch Raf Simons mit seinen kurzen Strampelanzügen und Lanvin mit nicht längeren Höschen wecken keine Begeisterung.
Vielleicht ist die allgemein vorherrschende Übersättigung schuld daran, dass es immer schwerer wird zu begeistern. Zweimal im Jahr, glücklicherweise ist es bei den Männern sogar noch so überschaubar, zeigen rund um den Globus dutzende Marken ihre 'Visionen'. 99% davon folgen dabei den vermeintlichen Trends, mit denen ein kleiner Haufen Vorwärtsdenker in der Saison zuvor begeistern konnte. Doch ein solcher Leader muss sich ebenfalls immer wieder aufs neue beweisen und diesen Jahr fehlten es so ziemlich allen Pariser Marken ein bisschen an Luft. 

Lanvin
Raf Simons 
Saint Laurent
In Paris laufen sich nun schon wieder die Damen bei den Couture-Schauen die Hacken wund. Ein Großereignis folgt dem Nächsten und viele Kollektionen sind vergessen noch bevor die Kleider in den Handel kommen. Vielleicht ist das aber auch gut, schließlich bekommen die Sachen dann eine zweite Chance und mache Kollektion beweist ihr Potenzial auch erst auf den zweiten Blick. 
Wenn wir uns im nächsten Jahr die Jeans alle hoch in den Schritt ziehen und wie verhuschte Stricher aus der Wäsche gucken, weiß ich dass ich mit meiner Einschätzung der Saint Laurent Show falsch lag. Ich für meinen Teil finde mich selbst am ehesten bei Miharayasuhiro (Headerbild) wieder, das ist meine Lieblingskollektion der vergangenen Tage.

Alle Bilder via Style.com

2013/06/28

Casa Come Me...


Wenn ich schon keine Fernbedienung zur Hand habe, so schalte ich bei Fernsehwerbung zumindest in soweit ab, dass mich das Gezeigte nicht tangiert. Waschmittel, Haarspray und all der andere Kram finde ich reichlich uninteressant und gut übersehbar. Manchmal aber fesselt dann ein Spot doch, schafft es meine Aufmerksamkeit zu gewinnen und lässt mich sogar danach noch nicht los. Gestern Abend war genau das der Fall als ich zum ersten Mal den Spot für das Zegna Parfüm 'Uomo' gesehen habe.
Es war nun weniger der Flakon der mich so fesselte, auch nicht das Männermodel. Ich habe nur diese unheimlich schöne Freitreppe gesehen die der Mann hinauf stiegt und war sofort ganz angetan von diesem Haus. Glücklicherweise waren die Macher der Spots so nett und haben in einer kleinen Zeile am unteren Bildrand geschrieben, dass es sich um die Casa Malaparte handelt, das machte dann die Recherche mehr als einfach. 
Die Italiener haben gerade in den 1940-er Jahren auf dem Gebiet der Architektur meisterliches vollbracht, man denke nur allein an Gio Ponti. Vielfach waren es futuristische Ideen, deren einziges Manko ein etwas zu starker Hang zum Faschismus war. Auch Curzio Malaparte ist davon nicht freizusprechen, wenngleich er kruz vor seinem Tod noch eine 180 Grad Wendung machte und als katholischer Kommunist starb. 
Zusammen mit den Architekten Adalberto Libera baute er dieses Haus zwischen 1938 und 1940 auf einen Felsen unweit von Capri. Von der über allem thronenden Dachterrasse aus hat man tatsächlichen einen der schönsten Blicke auf den Golf von Neapel. Noch spektakulärer ist aber die Treppe.


Bildquelle: Karl Lagerfeld, Casa Malaparte, Steidl Verlag

2013/06/26

Milano Men FS-2014: Eine Zusammenfassung...


Liest man heute bei Twitter und Facebook rein, oder schaut sich die Fotos einschlägiger Modeleute bei Instagram an, so beherrscht heute eigentlich hauptsächlich ein Thema diese Seite: Mailand ist vorbei, rein in den Flieger und ab nach Paris. Der Modezirkus hat seine Zelte abgebrochen und einer Klassenfahrt nicht ganz unähnlich geht es eben gemeinsam in die nächste Stadt, um sich dann neben den selben Leuten sitzend die selben Models auf den Laufstegen anderer Marken anzusehen. Was bleibt also hängen von Mailand? 
Gleich am Samstag konnte mit einem 'Skandal' aufgewartet werden, der gerade für die deutsche Presse nicht allein deshalb Futter bot, weil ein paar Berliner Mitdreißiger diesen initiierten, sondern weil man dann eben glücklicherweise nicht über die Mode schreiben muss. Nacktes Fleisch verkauft sich eben besser als auf T-Shirts gedruckte römische Ruinen. Domenico Dolce und Stefano Gabbana sollte diese Geheimwaffe eigentlich bekannt sein, aber in den letzten Jahren haben immer mehr Sizilienträumereien den Sex abgelöst. Der Flitzer könnte ein Weckruf gewesen sein. Und für noch eine Tatsache muss man eigentlich Dandy Diary dankbar sein, schließlich wissen wir nun, dass man eigentlich am Einlass nur den Namen eines wichtigen Moderedakteurs nennen muss, 'Tobias Frericks' wird wohl eher nicht mehr funktionieren, schon ist man in der Schau. 

Umit Benan 
Ermengildo Zegna 
Aber am Ende geht es doch um Mode, auch wenn diese zwischen der ganzen Selbstdarstellung und Eigenvermarktung etwas unterzugehen scheint. Gerade die in Mailand zeigenden Marken nehmen diese als Geschäft wirklich ernst und lassen sich selten auf Extravaganzen ein. Modische Erleuchtungen gab es kaum, aber viele positive Überraschungen. Zu meinen ganz persönlichen Favoriten zählen die Kollektionen von Gucci (Headerbild), Pilati's erste für Ermengildo Zegna und der Ausflug an den Bosporus auf den wir Umit Benan haben begleiten dürfen. 
Gerade Gucci hat sich in letzter Zeit immer etwas zu sehr um die eigene Achse gedreht und immer wieder eigene Geschichte zitiert. Nun aber scheinen die Jetset-Anleihen zumindest mal für eine Saison zu pausieren und Frida Giannini erfreut das Konsumentenherz mit melancholischen Blumendrucken, die auch gerne zueinander kombiniert werden. Aus der Sportbekleidung sind dann die schmalen Hosen entlehnt, die allerdings wirklich gute Beine voraussetzen, und die Windbreaker mit funktionalen Taschen. Die waren auch mal eine Alternative für die bei den Deutschen so beliebten Outdoormarke mit dem Tatzenzeichen. 
Umit Benan bedient mit seiner Kollektion meine Vorliebe für lange, orientalische Hemden, die unter Jackets getragen werden. Diese Looks haben es allerdings schwer, weil sie tatsächlich nicht verstanden werden und sobald etwas länger als Mitte Oberschenkel ist fühlt Mann sich hierzulande schon fast seiner Männlichkeit beraubt. Blödsinn ist das natürlich, aber durchaus leider eine Tatsache. Nichtsdestotrotz, diese Kollektion zeugt nicht nur von Benan Sahins handwerklicher Könnerschaft, klassischer Tailoring ist die Grundlagen jeder Kollektion, sondern auch von einem dandyistischen Umgang mit inneren und äusseren Grenzen. Toleranz und Weltoffenheit hier verstofflichte Leitmotive, gerade in Hinblick auf die aktuellen Geschehnisse in Istanbul.
Mein dritter großer Favorit der vergangenen Schauen ist ganz klar Ermengildo Zegna gewesen. Immerhin ist es auch die einzige Kollektion gewesen, die einen eigenen Post bekommen hat. Hier gibt's zu lesen, warum ich die Kollektion mag. 

Jil Sander
Jil Sander zeigte am vergangenen Sonntag ihre dritte Kollektion nach Rückeroberung der von ihr gegründeten Marke. Zu zweit haben wir den Livestream geschaut und war dann auch vollkommen anderer Meinung. Während mein Freund Michael die Kollektion gelungen bis großartig fand, war ich ein bisschen zwiegespalten. Vieles von dem Gezeigten war mir etwas zu fad, erinnerte etwas zu sehr an die Kollektion vom aktuellen Sommer. Glücklicherweise gab es keine gehrocklangen Westen mehr, diese wurden durch Jackets mit dreiviertellangen Ärmeln abgelöst, an den vielen Bermudas hat sich nichts geändert. Immerhin hat es Frau Sander nicht geschafft sie als Massengeschmack 2013 zu etablieren, vielleicht also für 2014.
Die Apokalypse bei Prada erkennt man weniger durch die Männersachen, vielmehr in den 1940-er Kleidern der eingestreuten Damen. Pearl Harbor war wahrscheinlich weniger Schick und wenn die Kampfhubschrauber mit Wagners Wallkürenritt dem Sonnenutergang entgegen fliegen verliert dieser auch jegliche romantische Anmutung. Und genauso war die Kollektion von Prada, ein unter der schönen Oberfläche brodelnder Vulkan. 

Prada
Z Zegna
Auch bei Z Zegna brodelte es, allerdings eher unter den Füssen der Models. Der Laufsteg war mit spitzem kies belegt und machte es den Jungs augenscheinlich nicht leicht vernünftig darauf zu gehen. In den schmalen Sandalen sah es genauso anstrengend aus, wie in festem Schuhwerk. Ein Nachteil den Videos gegenüber Bildern haben ist, dass solche Details dann ins Auge fallen und damit die Kollektion selbst etwas an Reiz verliert. Insgesamt setzte Paul Surridge aber mit seiner sehr futuristischen Kollektion nicht auf ein sicheres Pferd, sondern etabliert Z Zegna immer mehr als jungen und modernen Gegenpart zum eher traditionellen Mutterhaus. 
Nun gilt es abzuwarten was die Pariser Kollegen zu bieten haben um vorauszusehen was 2014 für ein Sommer wird. Und natürlich kann man erst dann wirklich sagen können, was wirklich von den im schönen Juni 2013 gezeigten Klamotten in die Läden kommt, geschweige dem an des Mannes Körper. Der Flitzer wird dann nur eine Episode sein, an die man sich höchsten am Rande erinnern wird...

Bilder via Style.com

2013/06/25

Live Streaming: Z Zegna...


Ich freue mich sehr nach Ermenegildo Zegna nun auch Z Zegna live streamen zu dürfen. Paul Surridge hat es geschafft der jüngeren Marke von Zegna in den vergangenen Saisons ein eigenständiges Profil zu geben, sicherlich wird auch die Kollektion für den Sommer 2014 spannend. 


Falls der Stream unerwarteter Weise nicht funktionieren sollte, gibt es die Show auch hier zu sehen

2013/06/24

Mister Super-Chic...


Diese ganzen ganz zufällig erscheinenden Streetstylebilder bieten manchmal aber auch noch Überraschungen, nämlich dann wenn ein zwischen den ganzen selbstverliebten Modeposie ein ziemlich relaxt wirkender Stefano Pilati daherkommt. Und der hat auch wirklich allen Grund zum strahlen, schließlich hat er eine wirklich gelungene erste Kollektion für Ermengildo Zegna auf den Laufsteg gebracht. 


2013/06/23

Das Rot Unter Den Füssen...


Es wäre ein kleines Ratespiel wert: Welche Marke brachte in Mailand Slipper mit roten Sohlen und zahlreichem Nietenbesatz auf den Laufsteg, die eindeutig nicht auf des Designers eigenem Mist gewachsen sind? Nun mag ich aber weder Rätsel noch langes auf die Folter spannen, also sag ich gleich, dass ich finde, dass Philipp Plein mit seinen Slippern wohl ein bisschen zu nah an denen von Christian Louboutin dran ist. Oder gab's da eine Kooperation die ich überlesen habe?

Wirkliche Raritäten - Vintage Mode Von Alaia Bis YSL...


Dass Mode Sammlerherzen hören schlagen lassen kann ist ein alter Hut, und auch, dass Modeausstellungen zu den Publikumslieblingen zahlreicher Museen geworden sind. Kein Wunder also, dass Designgalerien das Potenzial von Hermès-Taschen und Chanel-Kostümen erkannt haben und diese neben Eames-Stühlen und Ponti-Leuchten präsentieren und verkaufen. 
1stdibs.com bündelt all die Schätze, die in Designgalerien weltweit angeboten werden und macht es den Sammlern und Designliebhabern einfach ihren Leidenschaften zu frönen. Doch gerade in Bezug auf Mode ist die Seite noch viel mehr, sie ist ein wahres Museum in dem man online durch die Modegeschichte wandeln kann. Und mit ein bisschen Budget kann man sogar Kleider aus dem frühen 20. Jahrhundert erwerben, die anderswo in säurefreien Kartons lagern und selten ans Tageslicht kommen. 
Neben der Badehose von Pucci, die tatsächlich zu meinen Favoriten gehört, habe ich noch vier weitere Schätze herausgesucht, die alle einzigartig sind und einen guten Querschnitt durch das Repertoire der Website geben. 

Samtmantel von Mariano Fortuny
Yves Saint Laurent
Rick Owens 
Mary McFadden (mehr dazu hier)

2013/06/22

Milano Men FS-2014: Ermenegildo Zegna...


Man kann dem Haus Zegna nur zu der Entscheidung beglückwünschen Stefano Pilati an Bord geholt zu haben. Die erste Kollektion ist mehr als gelungen, sie verbindet die Modernität für die Pilati schon bei YSL stand und lässt trotzdem die Markencharakter von Zegna nicht ausser acht. Wieder beweißt der Designer, dass er sich perfekt in eine Marke hineinarbeiten kann, deren Essenz zu destilieren vermag und sie dann durch neue Impulse voranzubringen vermag. 
Allein schon die Farbpalette in der sich die gezeigte Kollektion bewegt spricht mich an. Abgepuderte Töne zwischen eisblau und schiefer, Nichtfarben von beige bis hin zu ausgewaschenem khaki ergeben ein schier endlos untereinander kombinierbares Repertoire schöner Kleidungsstücke. Noch mehr aber sind es die Details die mich überzeugen; die mit einer Bügelfalte versehen Ärmel, die schrägen Eingrifftaschen und die mit einem hochsitzenden Knopf zu schließenden Jackets und die weich fallenden etwas unterhalb des Knies endenden Mäntel. 
Stefano Pilati zeigt wie unaufgeregt und zeitlos Mode sein kann, dass es kein großes Tamtam braucht um eine wirklich großartige Kollektion auf die Beine zu stellen. Vor allem aber hat er seine Hausaufgaben gemacht, hat sich mit der Marke auseinandergesetzt. Zegna wird es mit dieser Kollektion möglich die Bedürfnisse der Stammkunden zu befriedigen und trotzdem eine neue Zielgruppe anzusprechen, ein Spagat der selten gelingt. 

Die gesamte Kollektion gibt es hier und das Video im vorangegangenen Post

Live Streaming: Ermenegildo Zegna...


Zu den interessantesten Shows in Mailand gehört fraglos die von Ermenegildo Zegna. Zum ersten Mal zeichnet Stefano Pilati für die Kollektion verantwortlich und es wird mit großer Spannung erwartet, wie er den Stil des Hauses neu interpretiert.


Für den Fall, dass der Stream nicht funktionieren sollte, gibt es die Show auch hier zu sehen.

2013/06/20

Kino: Man Of Steel...


Gefühlt waren es heute immer noch 30 Grad in Wiesbaden, auch wenn ein laues Lüftchen es immerhin erträglicher machte als gestern. Komisches Wetter sich in ein Kino zu setzen. Kein Wunder also, dass um 14 Uhr auch gerade mal acht Leute die selbe Idee hatten und zu den ersten gehörten die in der hessischen Landeshauptstadt 'Man of Steel' in 3D anschauten. 
Ich wäre nicht in den Film gegangen, wenn ich nicht einen Mann an meiner Seite hätte, der total auf Action und Science Fiction steht und mich schon in den ein oder anderen Blockbuster schleppte. Er konnte es kaum erwarten diesen neuen Superman-Film zu sehen, ich hingegen hätte bis vor wenigen Tagen noch nicht einmal gewusst, dass einen solchen überhaupt gibt. Nun kann ich also endlich sagen, dass ich den ersten Superman-Film meines Lebens in Gänze gesehen habe. 
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht meinen Spass hatte. Tatsächlich finde ich immer mehr Gefallen an Actionfilmen, besonders wenn diese in 3D daherkommen. Die Technik eignet sich eben weitaus besser um bildgewaltige Raumschiffe mit Erdausblick darzustellen als für Partyszenen in den 1920-er Jahren. Auch wenn sich das Design eines Weltenwandlers zu stark an der Starck'schen Zitronenpresse orientiert zu haben schien und manchmal ein bisschen zu viel Pathos und Patriotismus mitschwang war auch das Design und die Story des Film sehr gut gemacht und kurzweilig.


Macht Mal Was Neues...


London Men, Pitti Uomo, dann Mailand, Paris, ein bisschen Couture und zum Schluss dann noch die ganzen Messen und Fashion Weeks in der zweiten Reihe, nach drei Monaten Ruhe geht der Zirkus von vorne los. Mit dabei natürlich auch die ganzen Streetstylefotografen, die sich die Finger wund knipsen und sofern sie ihre Bildchen gewinnbringend haben verkaufen können, auch nach dreimonatiger Durststrecke wieder den Kontostand aufstocken. 
Tommy Ton ist natürlich (wieder) für style.com unterwegs, aber noch niemals war ich so desinteressiert wie im Moment mir die Sachen anzuschauen. Seine Perspektiven waren frisch vor drei oder vier Jahren. Während The Sartorialist die Motive zum Stillstand brachte und in Szene setzte, zeigte sich Tommy Ton als Meister des scheinbar aus der Hüfte geschossenen Bildes. Einem Paparazzi nicht unähnlich fror er einen Moment ein und nutzte die Bewegung und den Fluss um ein Bild zu kreieren. Das machen aber mittlerweile so ziemlich alle und man kann kaum noch eine Handschrift erkennen. Alles ist gleich, alles ist gleich langweilig.
Keine Ausnahme bildet dabei die Mode, um diese auf den Bildern theoretisch zumindest gehen soll. Man kann höchstens noch an den Accessoires ablesen wann das Bild entstanden ist, die neuesten It-Bags in den neuen Trendfarben sind die Jahreszahlen unter den fehlenden Signaturen. Valentino mit Nieten ist eindeutig 2013, eine Luggage von Céline weist Richtung 2011 und die Balenciaga mit den großen Nieten ist schon lange passé. Der Rest der Kleidung ist international favorisierter Einheitsbrei, der manchmal durch ein bisschen extravaganten Vintagekram an Charakter gewinnt. Im großen und ganzen ist es aber ein wenig zurückhaltender Schrei nach Aufmerksamkeit, was man da vor und hinter Zelten oder eben total geheimen Off-Locations durch die Kamera hindurch auf den Bildschirm geliefert bekommt. 
Statt eine Pause zwischen den Schauen zu machen und Reste zu verwerten, würde ich mir wünschen wieder mehr Straße zu sehen. Echte Kleidung an echten Menschen ist schon bei August Sander interessant gewesen und zeigt noch am besten Unterschiede auf, die erst den Reiz an den Menschen ausmachen. Siems Luckwaldt hat recht, wenn er für mehr Bottrop plädiert. 

2013/06/19

Zurück Zuhause...


15 Tage lang waren wir unterwegs, haben Pläne gemacht und sie wieder verworfen und am Ende zusammen eine ganz wunderbare Zeit verlebt. Auch wenn der Urlaub noch ein paar Tage andauert, das Reise hat zumindest ein Ende gefunden und es war schön wieder nach Hause zu kommen. 

Mehr Bilder gibt es hier zu sehen

2013/06/04

Urlaubslektüre - Vier Bücher Für Die Reise...


Vor allem dient der Urlaub ja der Entspannung und zumindest in meiner Vorstellung sehe ich mich schon lesend in einem Strandkorb sitzen. Nebenher rauscht die Ostsee und ein laues Lüftchen weht uns um die Nase. Vier Bücher möchte ich hier kurz vorstellen, vielleicht landen sie ja in dem oder anderen Koffer...


Der Komet Hannes Stein – Was wäre, wenn es den ersten Weltkrieg nicht gegeben hätte, Franz Ferdinand nicht in Sarajevo erschossen worden wäre und quasi die alten Herrscherstrukturen nicht durch neue abgelöst worden wären? Hannes Stein's Roman Der Komet basiert genau auf dieser These und entwirft ein Europagebilde, in dem es noch Kaiser und Könige gibt. 
Unter den vier vorgestellten Büchern ist es das einzige das ich noch nicht gelesen habe, ein Urteil kann ich mir also noch nicht erlauben. Aber immerhin hat Die Zeit dem Buch einen nicht gerade kleinen Artikel gewidmet, der mich zum Kauf des Buches animierte. Ich bin gespannt!


1913 - Der Sommer des Jahrhunderts Florian Ilies – Ein Jahr vor dem Ausbruch des ersten Weltkriegs war die Welt bereits im Wandel und vor allem in der Kunstwelt brodelte es. Florian Ilies' Buch ist vor allem eine ungeheure Recherchearbeit. Er hat sich durch die Archive gelesen und die Biografien unzähliger durchforstet um dann nach Monaten gegliedert dem Leser ein Jahr im frühen 20. Jahrhundert nahezubringen, dass man durchaus als Geburtsjahr der Moderne bezeichnen könnte. 
Es macht Spass sich die gut geschriebenen Anekdoten durchzulesen und damit auf literarische Art und Weise auch Geschichte mitzuerleben. 


Der Gefangene des Himmels Carlos Ruiz Zafón – Eher aus der Langeweile heraus habe ich begonnen dieses Buch zu lesen und bin dann wirklich schnell in die Geschichte hineingesogen worden. 
Zafón's Roman nimmt den Leser mit in ein von den Faschisten regiertes Spanien und erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der unbemerkt die dunklen Flecken in seiner Biografie aufdeckt. Erst zu Schluss lässt sich aus vielen Puzzleteilen ein Bild zusammensetzen und als Leser fiebert man bis zum Schluss mit.


Der große Gatsby F. Scott Fitzgerald (Neuübersetzung von Lutz-W. Wolff) – Natürlich ist dieses 89 Jahre alte Büchlein gerade des Filmes wegen gerade in aller Munde. Tatsächlich aber ist ein perfektes Stück Sommerlektüre, dass trotz seines Alters sehr modern ist. 

2013/06/03

Königlicher Besuch - Willem Alexander Und Maxima In Wiesbaden...


Ach was war das heute ein spannender Tag in der beschaulichen Landeshauptstadt Hessens. Königlicher Besuch hatte sich angekündigt, das niederländische Königspaar kam und hatte eine 140-köpfige Wirschaftsdelegation im Schlepptau. Mit ein paar Minuten Verspätung erreichte das Paar den Schlossplatz, trug sich ins goldene Buch der Stadt ein und ging dann ein paar Meter weiter um ein neues Glockenspiel einzuweihen. 45 Minuten lang dauerte das, was für die beiden wohl Routine ist. Es wurde gelächelt, gewunken und die Menge honorierte es mit Beifall.
Die Kunst und der Zauber der Monarchie liegt heute darin, den Menschen ein erhebendes Gefühl zu vermitteln. Es geht gar nicht mehr darum wirkliche Macht inne zu haben, sondern Völker, egal ob Monarchisten oder Demokraten, einzunehmen und damit Grenzen aufzulösen. 


Maxima bekommt den obligatorischen Blumenstrauß von ihrer 9-jährigen Namensvetterin überreicht.
König Willem Alexander, Königin Maxima mit der anderen Maxima aus Hessen, Volker Bouffier und Frau, Noch-Oberbürgermeister Helmut Müller 
Königin Maxima leuchtete förmlich

Ankunft des Königspaares am Kurhaus
Fototermin mit der Wirtschaftsdelegation


Während in den Sälen des Kurhauses das königliche Paar mit dem Treffen der hessischen und niederländischen Wirtschaftsvertreter beiwohnte, haben wir immerhin im selben Gebäude wie Willem Alexander und Maxima zu Abend gegessen. Es war der gelungene Ausklang eines ganz grandiosen ersten Urlaubstages. 

Maxima'le Aufregung...


In nicht einmal mehr einer Stunde werden König Willem-Alexander und Königin Maxima in Wiesbaden sein. Oh mein Gott, ich bin schon ganz aufgeregt. 
Mehr Bilder, sofern ich was vernünftiges zustande bringe, gibt es hier später.

2013/06/02

Layering Von Pilati Für Yves Saint Laurent...


Manche Kollektionen bleiben auch dann noch in Erinnerung, wenn die Macher längst weitergezogen sind und sich das Gesicht Marke, machmal sogar der Name, komplett verändert hat. Als ich heute meinen Blog durchstreifte habe ich eine Pre-Kollektion von Stefano Pilati für Yves Saint Laurent wiederentdeckt, die auch nach gut drei Jahren nichts an Ästhetik verloren hat und mich gerade mit den unterschiedlichen Lagen und dem dadurch entstehenden Volumen überzeugt. Das ist immer noch tragbare Mode, die weniger einem schnellen Trend nachjagt als zeitlose Eleganz zelebriert.

Holiday...


Ich packe meine Koffer, zumindest bin ich schon dabei alles zurechtzulegen und zu überlegen wann und wozu ich was tragen will, wenn unsere Tour losgeht. Juhu, zum ersten Mal in meinem Arbeitsleben habe ich drei Wochen Urlaub am Stück, was man tatsächlich schon fast als Luxus bezeichnen kann. Am Mittwoch brechen wir auf, zweieinhalb Wochen lang weg aus der Wiesbadener Beschaulichkeit. Eine kleine Deutschlands Tour ist geplant, bei der mehrere Besuche von Freunden und ein Strandurlaub auf Rügen verbunden werden. Und zwischendurch findet dann in Mecklenburg noch eine Hochzeit von Bekannten statt, was durchaus auch in der Garderobe berücksichtigt werden muss. 
Ich packe also meine Koffer und schaue nebenbei ein bisschen an, was die Cruise-Kollektionen, die sich ja meist an die Damen richten und denen ich doch etwas kritisch gegenüberstehe, so zu bieten haben. Die Lässigkeit ist schon inspirierend und wie schön wäre es doch auf Rügen dann Damen in den lässigen Anzügen von Gucci zu sehen, die in ihrer Lässigkeit entspannte Tage verheißen. 

Bilder via Style.com (v.l.n.r.: Escada, Dior, Gucci, Akris, Max Mara)