2012/07/05

70 Minuten...


Routine finde ich gut. Jeder Morgen läuft eigentlich nahezu gleich ab, zumindest was die Einteilung der Zeit und die Tätigkeiten angeht. Jeden Morgen das Gleiche hilft mir in den Tat zu kommen, nichts hasse ich mehr als aus dieser Routine auszubrechen. Hier mal eine schnelle Auflistung der Dinge die ich so mache...

06:15 Uhr – Der Wecker klingelt zum ersten Mal und ich laufe quer durchs Schlafzimmer um ihn zu finden und auszustellen. 

06:16 Uhr – Zurück im Bett versuche ich zu ignorieren, dass ich in zehn Minuten aufzustehen habe. 

06:25 Uhr – Nun klingelt das Ding wieder und ich ringe mich hoch, laufe Richtung Bad und fange an Zähne zu putzen. Dazu läuft Klassik Radio. Das geht übrigens automatisch an, wenn ich das Licht anmache.

06:31 Uhr – Die Nachrichten sind zu Ende und ich gehe unter die Dusche. 

06:39 Uhr – Haare föhnen und dabei die Worte zum Tag von irgendeinem Pastor oder einer Theologiestudentin anhören. 

06:50 Uhr – Ab ins Schlafzimmer und Klamotten aussuchen. Seit ich die neuen Kleiderschränke habe, fühlt es sich jeden Tag an wie einkaufen gehen. 

06:57 Uhr – Kaffeemaschine in Gang setzen, Laptop an und erstmal kurz nach den Mails schauen. Nebenbei noch die Sachen fürs Frühstück hinräumen und die Pausenbrote schmieren. Ja, ich gehöre zu den Leuten, die jeden Tag was mit zur Arbeit nehmen.

07:10 Uhr – Frühstücken. Aktuelle esse ich Honig, aber diese Phase wird sicherlich bald durch die Marmeladenphase abgelöst. Ich variiere nie, esse immer das Gleiche.

07:20 Uhr – Zeit für Kaffee Nr. 2. Dazu durchforste ich immer die gleichen drei bis vier Blogs und bleibe. Die Zeit rennt, ich bin schon leicht genervt und will eigentlich gar nicht das Haus verlassen.

07:25 Uhr – Wieder klingelt der Wecker. Es ist meine Erinnerung, dass ich in spätestens 10 Minuten das Haus verlassen muss.

07:26 Uhr – Mir fällt ein Thema für den Blog ein, aber es ist eigentlich schon viel zu spät zu posten. Nichtsdestotrotz versuche ich es, werde aber eigentlich scheitern.

07:32 Uhr – Natürlich wird es nicht funktionieren, die Bilder laden zu langsam und der Text kommt auch alles andere als flüssig. Panik macht sich breit.

07:34 Uhr – Ich gebe mein Vorhaben auf, klappe den Rechner zu und packe das Pausenbrot ein, dann suche ich alle Schlüssel zusammen, ziehe die Schuhe an und stelle fest, dass ich irgendwas vergessen habe. Meist ist es das Telefon, machmal ist auch die Kaffeemaschine noch an. Die Panik steigert sich.

07:37 Uhr – Die Wohnungstür fällt hinter mir zu und ich starte in den Tag.

*Eigentlich sollte der Post schon gestern online gehen, auch das Bild ist von gestern morgen, aber ich habe es nicht hinbekommen zwischen 07:26 Uhr und 07:35 den Post fertig zu bekommen. Abends dann habe ich die Zeit gefunden und ihn fertiggestellt, heute wird er dann also veröffentlicht. 

1 Kommentar:

  1. mein Ablauf morgens ist ähnlich, ich stehe nur früher auf, da ich noch meinen Hund zu versorgen habe. Ich nehme auch fast täglich Essen mit in die Firma, ich koche abends und eine Portion wird gleich für den nächsten Tag fertig gemacht. Ich komme nicht in Panik, da ich grundsätzlich morgens nicht online gehe.
    Siegmar

    AntwortenLöschen