2012/03/12

Atlas - Gerhard Richter In Dresden...


Samstag bin ich nach Dresden gefahren, ich besuche eine Freundin und genieße einfach die Stadt. Dresden hat viel zu bieten, auch jenseits von Barock, den 'Alten Meistern' und dem Grünem Gewölbe. Die Kunstakademie brachte immerhin Gehrad Richter hervor und noch immer fühlt sich dieser der Stadt verbunden, auch wenn er in den 1960-er in den Westen floh. Dresden verwaltet seit 2006 das Archiv des Malers und aktuell wird, parallel zur großen Schau in Berlin, 'Atlas' gezeigt, eine Sammlung von Fotografien und Skizzen, und natürlich den Zeitungsauschnitten, die Richter zu seinen Arbeiten inspirierten.
Im Lipsius Bau auf der Brühlschen Terasse wird eine schier unendliche Fülle an Material gezeigt. In sich ist das ganze so stimmig, dass daraus wieder ein eigenes Werk entsteht. Dies ist von Gerhard Richter durchaus auch so gewollt. Um 1967 begann er alle Vorarbeiten, alle Inspirationen, auf Kartons in A3-Größe aufzukleben und brachte so Ordnung in das Chaos der Ideen. Man findet das Studien für die Sekretärinnen-Reihe und seine Landschaften, man kann den Entstehungsprozeß für seine Farbfelder nachverfolgen und auch die ersten Studien für die abstrakten Arbeiten. Alles ist da, und wer die Berliner Ausstellung gesehen hat, der wird alles wiedererkennen. 
Ich war sehr beeindruckt von der schieren Fülle die dort gezeigt wird; die Ausstellung komplettiert das Bild von Gerhard Richter und macht sein Oeuvre noch interessanter. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis Ende April.

Wer übrigens mehr von der Dresden-Reise sehen will, der findet mich auch bei Instagram unter dem Namen reneschaller. Da gibts viele Schnappschüsse.

1 Kommentar:

  1. Ich mag Dresden sehr und werde mir sicherlich die Ausstellung ansehen, da ich eh Anfang April übers WE nach Dresden wollte.
    Siegmar

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