2011/08/14

Tage In Dresden...



Sieben Tage war ich nun in Dresden und wieder festgestellt, wie wunderschön die Stadt ist. Und es geht nicht um die rund um die Frauenkirche wiedererrichtete 'Spielzeug'-Stadt, sondern vor allem das Viertel rund um das Blaue Wunder.
Seit wenigen Wochen wohnt nun eine gute Freundin wieder in Dresden, zwei Querstraßen vom Schillerplatz entfernt. Das ist man innerhalb weniger Minuten an der Elbe und fühlt sich gleich wie in einer ganz anderen Welt. So sehr ich Berlin mag, und auch gar nicht weg will, muss man doch fraglos anerkennen, dass die Lebensqualität in Dresden um einiges höher ist, als hier an der Spree.


Auch baden gehen kann man übrigens in der Elbe, allerdings nur zum offiziellen Elbbadetag. Wir kamen etwas zu spät und die Masse der Schwimmer war nicht nur schon im Wasser, sondern auch durch den Strom schon ein ganzes Stück weiter abwärts getrieben. Nur ein paar zu spät Gekommene habe ich noch vor die Linse bekommen.


Kommentare:

  1. Rene, hör mal bitte auf mit dem Neumarkt-Bashing! Das steht Dir nicht gut zu Gesicht. Guck Dir mal das Coselpalais an, dass steht seit 1998 und niemanden fällt es mehr auf, dass es eine Rekonstruktion ist. So wird das auch mit dem Rest der Häuser werden- Dresden hat, nachdem die Innenstadt KOMPLETT ausradiert wurde andere Voruassetzungen als andere Städte und das Areal um den Neumarkt heilt diese Wunde des Dresdner Phantomschmerzes vom Untergang Elbflorenz 1945. Hast Du Dir mal die Wettbewerbsverfahren (Neumarkt 2000) angesehen? Da kan man nur froh sein, dass das niemals Realität wurde. So gesehen ist der aktuelle Neumarkt auch ein Ergebnis des Versagens der modernen Architektur!

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  2. Die Wunde die Dresden davongetragen hat, wird aber gerade durch diese Kulissen-Architektur nur verschleiert und nicht aufgearbeitet. Es hat nichts gewachsenes, sondern alles ist darauf ausgerichtet den Touristen vorzugaukeln wie es mal war. Und klar, immer noch lieber so als das, was man um 2000 als Alternativen in Betracht gezogen hat. Das man in Dresden schlechte Architektur mag, zeigt unter anderem das Haus direkt vor der Tür der Kreuzkirche.

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  3. Warum betrachtet man aber Rekonstruktionen nicht als ein Zeichen UNSERER Zeit? Was ist daran so schlecht, nochmal über den Neumarkt zu laufen und ihn wie vor 1945 zu erleben? Wären die Häuser stehen geblieben, würde heute maximal noch die Fassade aus Ziegeln bestehen.
    Pastellfarben und mit moderner Haustechnik wären auch sie nun ausgestattet.

    Nur weil mal Irgendjemand gesagt hat, dass man Zerstörtes nicht aufbauen darf und die Denkmalpflege dies übernommen hat, muss das doch nicht als allgemeingültig gelten.

    Ich für meinen Teil finde es wunderbar spannend, nach einem halben Jahr mal wieder an den Neumarkt zu kommen und die ganzen Veränderungen zu sehen. Und ist es nur eine kleine Figurengruppe aber diese ist tausendmal spannender als eine Sichtbetonwand.

    Übirgens ist genau heute eine Demonstration am Neumarkt von meist Jugendlichen, die sich gegen die gesichtslosen Bauten wehren und mehr Mitsprache in der Städtebaupolitik einsetzen. (über 60000 Dresdner sprachen sich in einer Unterschriftenaktion für einen historischen Neumarkt aus!) http://www.stadtbildd.de/

    Und wer sich für den Neumarkt und den Baufortschritten interessiert, dem sei diese Seite empfohlen: http://www.bausituation-dresden.com/

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  4. die Gegend um das blaue Wunder ist tatsächlich sehr schön geworden und der " weiße Hirsch " ist wieder was, bin zwar kein Dresdner mag aber die Stadt, da ich über ein Jahr am Martin-Luther-Platz in der Neustadt gewohnt habe. Das leben in Berlin liegt mir mehr.
    Siegmar

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