2013/04/21

Art Cologne 2013 - Erste Eindrücke...









2013/04/18

Sporty Spice...


Ganz stolz bin ich auf mich, habe ich es doch endlich geschafft mich wieder in einem Sportstudio anzumelden. Nun bin ich ganz euphorisch und freue mich tierisch darauf wieder was für meinen Körper zu machen. Gleich am Montagabend habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Kurs mitgemacht und war überrascht, wie fertig ich nach 45 Minuten Dynamic Pilates war. Nun weiß ich, was ich immer montags tun werde!
Passend zu meiner wiederentdeckten Sportlichkeit habe ich mal ein bisschen geschaut, was ich denn idealerweise gerne tragen würde und habe dann passend zu meinem schon vorhandenen Sportbeutel von Y-3 auch ein ganz passables Outfit gefunden mit dem die körperliche Ertüchtigung gleich noch mehr Spass machen würde. Blau, Grau und allem voran Orange erscheint mir doch als gute Wahl. 







Alles von Y-3

Tagesoutfit: Lucky Star...


Juhu, langsam können wieder die T-Shirts aus dem Schrank hervorgeholt werden. Schon heute morgen im Bett war ich voller Vorfreude auf mein wirklich heißgeliebtes 'Lucky Star'-Shirt von Vier5. Eigentlich kann damit der Tag nur gut werden!

Na Endlich: Lacroix Für Schiaparelli...


Lange genug hat es ja gedauert, doch endlich steht fest von wem die ersten Modelle für die Wiederbelebung des Hauses Elsa Schiaparelli sein werden. Kein geringerer als Charistian Lacroix wird für die erste Kollektion bestehend aus 15 Couture-Modellen verantwortlich zeichnen und damit ein neues Kapitel in der Geschichte des doch recht aufregenden Modehauses aufschlagen. 
Doch ein wirkliches Ende gefunden hat die Geschichte damit nicht. Lacroix's Kollektion ist ein Gastspiel, die Position des Artistic Directors ist noch immer vakant. Zumindest aber wird es wieder einmal ein kleines Modespektakel geben, ein Highlight bei den Haute Couture Schauen im Juli. Und Monsieur Lacroix hat die Chance nach einer kleinen Abstinenz und Ausflüge hin zum Bühnenkostüm der Welt zu zeigen, dass er ein großer Meister des Handwerks und in der Erschaffung phantastischer Roben ist. Und somit goldrichtig bei Schiaparelli.

Bildquelle: Vogue.de

2013/04/15

The Great Gatsby X Grace Coddington And Mario Testino...


Das Marketing von Baz Lurhman's 'The Great Gatsby' ist schon angelaufen, unter anderem ist auch die amerikanische Vogue wieder mit im Boot und zeigt in der Mai-Ausgabe nicht nur Carey Mulligan, sondern lies sie wieder in die Rolle der Daisy schlüpfen. Gestylt wurde die Strecke, die allein schon ganz großes Kino ist von der grandiosen Grace Coddington und hinter der Kamera stand Mario Testino. Warum hat eigentlich nicht Grace das Styling des Films übernommen?



Alles Neu...

'If you have not worn it this winter, why will you wear it next winter?' Stefanon Tonchi's Plädoyer fürs Ausmisten des Kleiderschranks ist vielleicht nicht gerade neu, trifft aber den Nagel auf den Kopf. Irgendwie scheint nun doch der Frühling zu kommen, bzw. wurde er zu Gunsten fast schon sommerlicher Temperaturen gleich übergangen, im Schrank muss man sich aber erstmal an den Winterklamotten vorbeikämpfen um an die leichteren Sachen zu kommen. Und dann sind da ja auch noch all die neuen Teile, die seit Januar auf einen Einsatz warten und teils noch nicht einmal vom Etikett befreit sind. 
Ich bin nun seit halb acht wach, der zweite Kaffee ist schon halb getrunken und langsam bewegt sich auch die Sonne in eine gute Richtung. Einem Faulenztag auf dem Balkon steht eigentlich nur im Wege, dass ich mich genauso gut mal dem Kleiderschrank widmen könnte, ein Berg Wäsche wäre auch noch wegzubügeln und sowieso wird heute endlich unser neues Schuhregal geliefert, welches es dann auch zu bestücken gilt. 
Fünf vollgepackte Kisten stapeln sich im Flur, plus die Paare, die den Winter über getragen wurden. Und im Keller hat zumindest Michael wohl auch noch welche. Den Schuhtick hat fraglos er, und leider auch eine zu kleine Schuhgröße. Einiges wäre reizvoll, vor allem die ganze Batterie an Sneakern. Doch leider leider. Doch bei einigen meiner Schuhe freue ich mich auf ein Wiedersehen. So gerne ich den Winter auch in meinen wirklich heiß und innig geliebten Red Wings verbracht habe, nun wird es Zeit für etwas leichtes. 
Doch heute habe ich erstmal frei und das einzige was an meinen Füssen sein darf sind die Birkenstocks. Der Tag ist vielversprechend! 

2013/04/14

Palast Hotel...


Wiesbadens Pracht, und davon ist noch einiges vorhanden, hat viel mit dem Titel 'Welt-Kur-Stadt' zu tun, ein Prädikat, dass sich die Stadt im 19. Jahrhundert nur mit Biarritz, Deauville, Karlsbad und einer letzten, die mir aber gerade entfallen ist, teilen hat müssen. Die Konzession des Glückspiels im ausgehenden 18., die warmen Thermen und die schöne Gegend ganz allgemein trugen dazu bei, dass vor allem nach der Annektierung des Herzogtums Nassau 1866 die Preußen Könige und späteren Kaiser gefallen an dem Kurstädtchen fanden und es in den 50 Jahren bis zum ersten Weltkrieg eine enorme Blüte erlebte. 
Auf 100.000 Einwohner kamen Sommers wie Winters 200.000 Kurgäste, die nicht nur unterhalten und verpflegt werden wollten, sondern vor allem einen Platz zum nächtigen suchten. 80 Hotels trugen das Prädikat 'Grand' im Namen, welches nur an Häuser mit eigenen Badeanstalten vergeben wurde, dazu kamen noch unzählige Häuser, deren Gäste in den öffentlichen Bädern, wie der Kaiser Friedrich Therme kurten. Während die kaiserliche Familie, Kaiser Wilhelm I. verbrachte immer vier Wochen im Mai in Wiesbaden, das ehemalige Stadtschloss der Nassau'ischen Herzöge zu ihrer Kur-Residenz ausbauten, logierte der Hofstaat in den zahlreichen Hotels. Zusätzlich zogen solch Prominente Gäste weitere Erholung suchende aus dem Adel und der Finanzwelt an. 
Von aussen sieht man vielen Häusern diese Pracht noch immer an, doch mittlerweile sind die meisten davon in Büros und seltener in Wohnungen umgewandelt worden. Einzig der 'Nassauer Hof' mit seiner unglaublichen Aussicht auf Bowling Green und Kurhaus und der 'Schwarze Bock', das älteste Hotel Deutschlands beherbergen noch immer Gäste und versuchen den alten Glanz aufrechtzuerhalten. Statt aus Europa und Nordamerika kommt das neue Klientel aus den nahen Osten und Afrika. Fifi Ejindu, eine der reichsten Frauen Nigerias, zum Beispiel kommt mehrmals im Jahr und das sicherlich auch, weil der Nassauer Hof noch immer zu drei herausragenden Hotels Deutschland gehört. 



Während das Hotel Rose, ein riesiger neobarocker Kasten und eines von Jürgen Schneiders Spekulationsobjekten, mittlerweile die hessische Staatskanzlei beherbergt, hat das 1905 fertiggestellte Palast Hotel ein ganz anderes Schicksal ereilt. Die wahrscheinlich schönsten Sozialwohnungen Deutschlands liegen direkt in bester Lage und ein einem herausragenden Jugendstilbau. 
Während der Bauarbeiten stiess man auf die Überreste einer römischen Therme, welche, wenn es nach Wilhelm II. gegangen wäre, durch eine Säulenkonstruktion auf der man das Hotel gebaut hätte auch erhalten bleiben sollte. Dies war jedoch finanziell nicht bewerkstelligen, trotzdem legte der Kaiser den Grundstein für den weiteren Hotelbau in direkter Nachbarschaft zu den Häusern Rose, Nassauer Hof, Schwarzer Bock und dem im zweiten Weltkrieg zerstörten Hotel Vier Jahreszeiten mit seiner komplett aus italienischem Marmor ausgekleideten Badeanstalt. 
Seit den 1970-er Jahren befinden sich nun tatsächlich Sozialwohnungen in dem Haus, dass einst für die wohlhabendsten Gäste der Stadt konzipiert wurde. Einzig die Fassade, der elegante Eingangsbereich und die vor allem der unglaublich schöne Innenhof zeugen von der einstigen Pracht und man wünscht dich die Zeit zurück, als noch Herrschaften in eleganter Toilette hier zum kuren verweilten. 


Der Blick in die vergangene Zeit wurde möglich, weil wir uns spontan entschieden an einer Stadtführung teilzunehmen statt den Nachmittag in der Sonne auf dem Balkon zu vergammeln. Frau Krause, eine äusserst aparte Dame, hat uns die Stadt wieder ein Stückchen näher gebracht und auf äusserst charmante Art und Weise in die Geschichte eingeführt. Es war also ein ziemlich perfekter Sonntagnachmittag.

Kurze Nacht...


24 Wiesbadener Galerien und Museen luden gestern Abend zur Kurzen Nacht, dem alljährlichen Rundgang mit viel Kunst und Wein. Passenderweise war es auch irgendwie die erste laue Nacht des Jahres, so dass es wirklich Spass gemacht von Galerie zu Galerie zu laufen, umherzuschlendern und zwischendurch noch ein bisschen Kunst anzuschauen. 


2013/04/13

Draußen Statt Drinnen...


Um mein Marmeladenbrot schon auf dem Balkon zu essen, war es heute leider noch etwas zu kalt. Aber nicht nur die in den nächsten Tagen bevorstehenden Temperaturen sind vielversprechend, auch unser Balkon (zumindest der, der an Küche und Esszimmer angrenzt) hat sich gestern innerhalb von ein paar Stunden in ein lauschiges Plätzchen zum rumliegen und Zeit vertrödeln entwickelt. 
Eher eine Art Loggia schließt an die zurückgesetzte Küche an, mit zwei Zugängen und einem großen Fenster. Das Draußen und das Drinnen lassen sich ideal zusammenfügen und lassen die Loggia zu einem zusätzlichen Raum werden, der Dank vollständiger Überdachung auch bei Regen noch zu nutzen ist. 
Anfänglich bin ich immer davon ausgegangen, dass dort eher ein Essbereich seinen Platz finden würde.  Doch nun ist es ganz anders geworden, und viel schöner. Fast vier Quadratmeter Liegefläche mit vielen Kissen und genug Platz. Hinzu kommt der Ausblick auf zwei riesige Kiefern, in denen ständig die Eichhörnchen rumturnen. 
Wer nun auch einen Balkon, oder auch ne ganze Wohnung, haben möchte, die ganz anders ist als erwartet, nämlich viel toller, der kann sich gerne melden. Ich kenne da jemanden, der diesbezüglich ganz fabelhafte Ideen hat! 

2013/04/12

Self-Portraits By John Arsenault...


Die Kunst sich selbst in Szene zu setzen erlebt ja auch dank Facebook, Twitter und Instagram in den letzten Jahren eine wahre Renaissance. Ganz zu schweigen von den ganzen Blogs, die ebenfalls in diese Kategorie fallen. Scheinbar waren die Menschen selten verliebter in das eigene Ich als heutzutage. Und sie selten sind sie so sorglos mit dem Bild umgegangen, dass sie nach aussen darstellen.
Der Fotograf John Arsenault hat aus dieser Selbstdarstellung seine Kunst gemacht und inszeniert immer wieder selbst. Seine Bilder spiegeln die Gesellschaft in der wir leben wieder und halten ihr auch einen Spiegel vor. 



2013/04/11

Summer Special: Swim Shorts...


Natürlich muss auch die richtige Badehose mit eingepackt werden, schließlich muss man ja selbst beim faul am Strand liegen adäquat gekleidet sein. Speedos und anderes Kleinzeug kann zwar manchmal sehr nett aussehen, tuts aber meist nicht. Genauso unschön ist der Anblick übergroßer Surfershorts getragen von augenscheinlich Nichtsurfern. Elegant sind schmale, aber eben nicht enge Shorts, wie zum Beispiel die von Charlie by Matthew Zink. Damit macht man auch eine gute Figur, wenn man es wieder nicht geschafft hat den Winterspeck vollends abzutrainieren. 



Luxury For Fashion - Modeschmuck Im Museum...


Seit den 1930-er Jahren war Fior in London eine der ersten Adressen, wenn es um exquisiten Modeschmuck ging. Seit dieser nach dem ersten Weltkrieg nicht nur salonfähig wurde, sondern auch immer mehr an Anerkennung als eigenständiges Kunsthandwerk gewann, fanden Stars wie Ava Gardner und Grace Kelly bei Fior was das Herz begehrte. Selbst die eher Diamantenaffine Elizabeth Taylor gehörte zum treuen Kundenstamm. 
Heute wird in der Kunstbibliothek in Berlin die Ausstellung 'Luxery for Fashion – Internationaler Modeschmuck der Fior Collection London 1950-1990' eröffnet, die die schönsten Stücke der Sammlung zeigt. 280 Essembles und Einzelstücke namhafter Designer werden ausgestellt und mit 120 Fotografien aus der 'Sammlung Modebild - Lipperheidesche Kostümbibliothek' ergänzt. Die Trends der jeweiligen Dekade werden so aufgezeigt. Modeschmuck ist nicht auf Dauer und Zeitlosigkeit ausgelegt, vielmehr spiegelt er Trends wieder und vervollständigt die Mode. 
Begleitend zur Ausstellung finden Vorträge statt, die sich mit dem Themen Imitationsschmuck, Swarovski und Schmuck im Film beschäftigen.

Bildquelle: Kunstbibliothek

2013/04/10

Luxuriöses Spielzeug - Leica M Monochrome...


7.000 Euro für eine Kamera, die nur Schwarzweiß fotografieren kann und bei der man die Schärfe sogar selbst einstellen muss. Das ist mutig, und gleichzeitig grandios. Leica beweist mal wieder Mut und Innovationsgeist, vor allem aber ein immenses Gefühl für Stil. 
Mit der M Monochrome bringt der Kamerahersteller einen Apparat auf den Markt, der auf so ziemlich jeden Firlefanz verzichtet, sogar auf die Farbe. Zu Gute kommt dies der Bildqualität und somit auch der ästhetischen Aussage der Bilder. Schnelles Geknipse ist für Besitzer des Schätzchen wohl weniger eine Option, da überlegt man sich jedes Bild ein bisschen genauer. 
Spiegel.de hat die Kamera unter die Lupe genommen, ihre Vorzüge beleuchtet. Aber natürlich gibt es auch ein bisschen was zu bemängeln. So ist die Leica M Monochrome nicht die schnellste, wenn es darum geht die Bilder abzuspeichern und auch auch das Display ist zu klein und zu schlecht. Insgesamt tut dies der Kamera aber kaum einen Abbruch und wird von den zukünftigen Besitzern in Kauf genommen. Die Vorzüge in ästhetischer Hinsicht überwiegen einfach. 

Summer Special: Loafers And Other Shoes...


Tom Ripley entwickelt Style im Laufe der Geschichte. Anfangs noch blass und unscheinbar adaptiert er später nicht nur die Verhaltensweisen von Dickie, sondern auch seinen Kleidungsstil. Ganz unamerikanisch trägt er seine Loafer ohne Socken.
Um ihm das gleichzutun braucht es allerdings wirklich gutes Schuhwerk, mit hervorragender Innenverarbeitung. Viele Loafer scheitern geran daran, von aussen sehen sie zwar gut aus, innen scheuert dann aber zu hartes Leder oder schlecht gemacht Nähte. Und wunde Füsse will man sich nun wirklich nicht antun. 
Zumindest bei drei der hier vorgestellten Varianten dürfte dies kein Problem sein, sie tragen sich sehr gut und einzig der Preis, Prada und Tod's liegen bei circa 350 Euro, hielt mich bislang von einem Kauf ab. Bei den Klassikern von Gucci steht der Test bislang noch aus. 
Gucci
Prada
Tod's
Vans
Headerbild von hier

2013/04/09

Summer Special: Knitted Shirts And Polos...


Gestrickte Polos oder Shirts aus feiner Baumwolle oder Leinen sind unterschätzt, dabei wirken sie um einiges angezogener und eleganter als solche aus Baumwollpiqué oder Jersey. Tom Ripley wirkt geradezu spiesig in seinem karierten Kurzarmhend neben Dickie. Und das nicht nur, weil dieser auch noch Gwyneth im Arm halten kann. 
Viele Kleidungsstücke erleben ein auf und ab, manchmal kann man Wochen lang Geschäfte absuchen ohne fündig zu werden und dann sind sie wieder in (im positiven Sinne) überall zu finden. Klassiker, zu denen auch gestrickte Polos gehören, erleben schon seit ein paar Sommern eine Renaissance und sollten mittlerweile eigentlich in jeden Kleiderschrank zu finden sein. Trotzdem gibt es immer wieder schöne Stücke, die eine Ergänzung zum vorhandenen darstellen können. 
Hier nun ein paar Stücke, die zwar größtenteils kaum als Schnäppchen zu bezeichnen sind, aber dafür nicht nur eine Saison überstehen und auch in den kommenden Sommer noch eine gute Figur machen. 

Manufactum
Brioni
COS 
Missoni
Jil Sander
Bilder von Manufactum, Mr. Porter, COS und The Corner, Headerbild von hier

2013/04/08

Summer Special: Luggage...


Wie gesagt, jede Reise beginnt mit dem packen der Koffer. Und da will man ja auch nicht irgendwas mitnehmen, sondern es so schon was schönes sein. Als Tom Ripley zu seiner Reise nach Italien aufbricht trifft er auf dem Schiff eine junge Dame, die sich sehr über sein übersichtliches Gepäck wundert. Doch braucht man wirklich mehr als einen Koffer, wenn man den Inhalt gut zusammengestellt hat?
Doch auch bei den Koffern gibt es ein entweder oder. Entweder leicht und praktisch oder aber edel und aus Leder, dafür dann aber fast ungeeignet für die heutigen Arten des Reisen. Wer möchte schon seine schönen Stücke vor dem Flug aufgeben und dann mit der Vorstellung leben, dass diese ein wirkliches Matyrium durchzumachen haben bevor man am Zielflughafen (eventuell) wiedersieht!? Dann doch lieber die Alu-leicht-Variante, die zu dem auch mit ein paar Schrammen noch eine gute Figur macht. 
Valextra
Rimowa

Summer Special: 7 Essentials For A Stylish Trip To Italy...


Die Hoffnung auf einen bald bevorstehenden Sommer wächst, immerhin wird man morgens (in manchen Teilen des Landes zumindest) schon von Sonnenstrahlen geweckt. Fraglos wird es Zeit den Kleiderschrank zu ordnen, die dicken Pullover, und allem voran natürlich die Winterjacken, zu verpacken und nach hinten zu verstauen und dafür leichte Hosen, sommerliche Hemden und T-Shirts herauszuholen. Und gleichzeitig natürlich ist es eine gute Gelegenheit mal zu schauen, was man so neues gebrauchen könnte und welche essentiellen Kleidungsstücke ergänzt oder ersetzt gehören. 
Gestern Abend kam im Fernsehen 'The Talented Mr. Ripley', die Neuverfilmung des Highsmith Klassikers von 1999 mit Gwyneth Paltrow, Matt Damon und natürlich allen voran Jude Law. Wenn es darum geht den Stil und die Leichtigkeit der perfekten Urlaubsgarderobe auf den Punkt zu bringen, dann ist dieser Film vielleicht ein guter Leitfaden, auf jeden Fall aber eine gute Inspirationsquelle. Ann Roth, die Kostümbildnerin des Films, hat ganze Arbeit geleistet und gerade an der Figur des Dickie Greenleaf wirklich meisterhaft aufgezeigt, was einen Look ausmacht. 
Auch wenn die Geschichte in den 1950-ern angesiedelt ist, sind es zeitlose Kleidungsstücke, die heute noch genauso tragbar sind und eigentlich in keinem Kleiderschrank fehlen dürfen. Heute und in der kommenden Woche soll immer eines davon in den Vordergrund gestellt werden, inklusive aktuell in den Läden zu findender Stücke. Und da jede Reise mit dem packen der Koffer losgeht, macht das Reisegepäck nachher auch den Anfang. 

Bildquelle

2013/04/06

Mythos Chanel - Ab Nach Mettingen...


Chanel ist ein Mythos, dem man sich schwerlich entziehen kann. Keinesfalls zumindest kommt man um die Marke, die Personen dahinter und die davon ausgehende Aura herum. In Mettingen zeigt die Draiflessen Collection nun recht umfangreich, was diesen Mythos begründet hat und wie Chanel die Mode des 20. Jahrhunderts beeinflusste. Über 70 Exponate werden gezeigt, natürlich ist auch ein kleines schwarzes Kleidchen und ein Chanel-Kostüm vertreten. 
2009 gründete die Unternehmerfamilie Brenninkmeijer die Draiflessen Collection. Zum einen soll die reiche Firmengeschichte von C&A damit archiviert und dokumentiert werden, aber es ist auch ein Ort, an dem Mode und deren kulturelle Bedeutung gezeigt wird. In diesem Fall trifft C&A auf Chanel, und wir haben wieder ein bisschen mehr Mode in deutschen Ausstellungshallen. 

Bildquelle: Douglas Kirkland, 1962

2013/04/05

1931, Face-Dos-Profil...


Ein Modell vor einem zweiteiligen Spiegel abzulichten hatte den Vorteil, dass das Kleid in nur einer Fotografie von allen Seiten zu sehen war. Es sparte Geld und Zeit, hat aber mit eigentlicher Modefotgrafie wenig zu tun. Trotzdem wirbt eine derzeit in Paris stattfindende Ausstellung gerade mit einem solchen Motiv. Reizvoll wird es gerade durch die Tatsache, dass es nie für die Öffentlichkeit bestimmt war und einen Blick hinter die Kulissen eines bekannten Couturehauses werfen lässt. 
Neben solchen bislang unbekannten Dokumenten sind in der Galerie der Crédit Municipales de Paris aber auch viele andere Skizzen, Dokumente und eben Fotografien zu sehen, die mit Originalmodellen aus dem Bestand des Musée Galliera ergänzt wurden. 

Bildquelle: Archives de Paris

2013/04/04

Jarrod Scott Nackt...


Gibt es hier nicht zu sehen, dafür aber hier! Sølve Sundsbø hat das Model für die Vogue Hommes International angezogen fotografiert, aber eben auch einmal ganz ohne Klamotten. 


2013/04/03

Überraschung, Keine....


Das Gruselkabinett des Hedi Slimane hat eine weitere Attraktion: Courtney Love. Alles andere als verwunderlich ist das, wenn man bedenkt, dass eigentlich die gesamte Kollektion für den Winter 2013 die Mutter aller Rockschlampen zum Leitmotiv hatte. 
Doch irgendwie langweilt das ganze Saint-Laurent-Dilemma auch, weil jede Woche aufs neue auf Schockwirkungen gesetzt wird, in den Läden dann aber zu viele zu teure Klamotten aus zweitklassigen Materialien hängen, von denen nur die wenigsten überhaupt ansatzweise interessant sind. Kein Wunder also, wenn in einem ansonsten vor Menschenmengen fast platzenden KaDeWe die Saint Laurent Boutique ein Ort der Ruhe und des Friedens ist, in dem man den natürlich sehr gut gecasteten Mitarbeitern beim einnicken zusehen kann. 


2013/04/02

All White...


Unsere Wohnung hier ist weit davon entfernt ein steriler Kasten nur in Weißtönen gehalten zu sein. Eher ist es eine ziemlich eklektische Mischung aus allem was uns so gefällt. Doch hier und da kann ein bisschen cleaner Chic nicht schaden, zum Beispiel in Bezug auf die Bettwäsche. Da kommt eigentlich für uns beide wenig anderes in Frage als weißes Leinen. 
Vergangenen Woche aber fanden wir ein weiteres weißes Möbel, dass in bälde unsere Wohnung tatsächlich sehr nützlich vervollständigen wird, das Schuhregal 'Platzwart' von Alexander Schmied für Magazin. Endlich verschwinden dann die gestapelten Kisten und ich kann endlich meine Schuhe wieder sehen ohne lange danach suchen zu müssen. 
Ich kann mir aber auch sehr gut vorstellen, dass auch noch ein paar andere Objekten ihren Weg zu uns finden könnten, schließlich gibt es da zwei oder drei geheime Favoriten, die ich mir gut Zuhause vorstellen kann. 

Leinenbettwäsche via H&M Home
Schuhregal Platzwart via Magazin
Lampe Mayday von Konstantin Grcic via Magazin
Chair One von Konstantin Grcic via Connox
Vanitas Dose mit Deckel von Versace via Rosenthal

Hometown Glory...


Über Ostern habe ich es mal wieder nicht geschafft zumindest einmal am Tag etwas zu posten. Am Freitag bis Sonntag waren meine Eltern zu Besuch, Samstag habe ich dann gearbeitet und am Sonntagnachmittag, als ich ganz allein Zuhause war, lag ich einfach nur auf dem Sofa und habe fern gesehen. Und gestern dann hieß er erstmal ausschlafen, dann wieder ab aufs Sofa und am Nachmittag zog uns der herrliche Sonnenschein ins Nerotal und auf den dazugehörigen Berg. Noch sind die Weinstöcke ohne Blätter, aber so langsam kann man den Bäumen Knospen erkennen. Der Frühling naht.


Wiesbaden hat etwas unheimlich entspannendes, eher sogar noch entschleunigendes. Der noch immer allgegenwärtige Charmes eines Kurbades, das viele Grün und die eleganten Villen aus der Belle Epoque geben den Kosenamen 'Nizza des Nordens' noch immer seine Berechtigung. Man kann sich schnell in Urlaubsstimmung versetzten, mühelos jeglichen Alltagswahnsinn vergessen. 
Die weißen Flecken in der näheren Umgebung werden immer kleiner, doch noch immer gibt es viel zu erkunden. Vor allem mit dem Rad erschließen sich ganz neue Möglichkeiten, was die Vorfreude auf ein bisschen wärmeres Wetter steigert. Auch meinen Eltern hat es gefallen, sie haben schon ihren nächsten Besuch angekündigt.